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Ilka Y. Hoepner referiert auf Alumni-Konferenz in der Mongolei

Autor: indialogo | Erstellt am: 21.10.2009 | Gelesen: 697
Kategorie: Beruf - Bildung & Karriere | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Expertin für Alumni-Management auf ersten asiatischen Alumni-Kongress Alumniportal Deutschland nach Ulaanbaatar eingeladen.

Ilka Y. Hoepner vor Alumniportal Deutschland Banner
Ilka Y. Hoepner vor Alumniportal Deutschland Banner
Anfang Oktober 2009 war die erste asiatische Alumni-Konferenz zum Alumniportal Deutschland. Dazu wurde Ilka Hoepner als Alumni-Management-Expertin und Referentin eingeladen. Unter dem Focus "Deutschland-Alumni - weltweit vernetzt" diskutierten mehr als 200 Mongolen, die in Deutschland studiert haben, über die aktuelle Entwicklung in der Welt der neuen Medien - und welchen Weg die Mongolei dabei geht.

„Am Wochenende vorher reisten wir an, damit wir uns ein Bild vom Land und den Menschen machen konnten" so die Geschäftsführerin der indialogo, „wir besuchten mit einem Guide die City von Ulaanbaatar mit sehr vielen Sehenswürdigkeiten, das Kloster Mandshir und das Naturkundemuseum." Ulaanbaatar liegt in einem Tal auf einer Höhe von ca. 1.350 m und ist von Bergrücken umgeben.

Die Konferenz begann Montagabend mit einer Filmvorstellung eines Deutschland-Absolventen sowie einem Empfang. Dienstagmorgen starteten die Vorträge von deutschen und mongolischen Vertretern. In einem leidenschaftlichen Vortrag stellte die Expertin Ilka Hoepner den Status Quo sowie die Entwicklungen des Alumni-Managements deutscher Hochschulen dar. „Alumni-Management hat immer etwas mit Emotionen zu tun" sagte sie. „Nur durch Emotionen kann Bindung entstehen. Diese Kernbotschaft muss man schon spüren, ohne den eigentlichen Inhalt des Vortrags zu kennen" so die gebürtige Kölnerin weiter.

In dem darauf aufbauenden Workshop wurden die Themen aus dem Vortrag tiefergehend mit den Teilnehmern durchleuchtet. Aktuelle Fragen sowie mögliche Wege wurden diskutiert, wie können weltweite Kontakte effizient und einfach über Social Networks wie das Alumniportal Deutschland geknüpft werden. Weitere Referenten waren unter anderem der Intendant der Deutschen Welle, E. Bettermann; 1. Sekretär der Deutschen Botschaft, M. Rossbach; und die mongolische Parlamentsabgeordneten L. Gundalai und Z. Enkhbold; Vize-Direktor der Regierungsagentur für Informations- und Kommunikationstechnologien, J. Bat-Erdene; Vorstandsvorsitzender der Mongolisch-Deutschen Brücke, Ts. Batmunkh und Dr. K. Lutze, stellv. Geschäftsführerin der AGEF.

Am Mittwoch folgten weitere Workshops für die Teilnehmer, in denen konkrete Projekte angestoßen wurden. Die abschließende Abendveranstaltung erwies sich als ein weiterer Höhepunkt des Kongresses. Stars aus der mongolischen Musikszene begeisterten durch Gesangsdarbietungen, die mit schweißtreibenden Tanzeinlagen der Anwesenden unterstützt wurden. Mongolen stehen Kölnern im Feiern nichts nach. Dies war die Erkenntnis des Tages.

Am darauffolgenden Tag ging es weiter in den Naturpark Terelj. Bei einem Besuch des 13. Jahrhundertdorfes, kann man noch heute die Ursprünglichkeit und die Traditionen der Mongolen erleben. Auf dem Weg dorthin besichtigte Ilka Hoepner in Erdene Sum das größte Denkmal Asiens: die 40 m hohe Reiterstatue Dschingis Khans. Weithin zu sehen thront Dschingis Khan auf seinem Pferd und blickt in die Weite der mongolischen Steppe. Die Nacht verbrachten die Gäste in einer mongolischen Jurte (Ger auf Mongolisch). Einer Art Zelt aus Filz und Holzgestänge mit einem Holzofen zum Heizen.

Ilka Y. Hoepner beim Verlassen einer Jurte

Am letzten Tag ging es wieder zurück nach Ulaanbaatar. Das Gandan Kloster wurde besichtigt. Es ist das größte aktive Kloster der Mongolei. Der Buddhismus und Schamanismus spielt dort eine große Rolle. Zum Abschluss dieser ereignisreichen Woche stand eine spontane Besichtigung der Chinggis Beer-Brauerei an, die nach deutschem Reinheitsgebot Pilsener braut.

Im indialogo-Blog können Sie gern weiteres dazu erfahren!

Jülich - indialogo.de - Ilka Y. Hoepner
 
 
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