Die Welt des Fußballs trifft sich vom 2. bis 4. Juli 2009 in der Schweiz. Mitten in der europäischen Sommerpause „pilgern" Mediziner und Macher des Profifußballs nach Basel, um am 4. Internationalen Fußball Medizin Kongress – IFOMEC teilzunehmen.
Im Basler Hotel Hilton informieren sich die Manager, Trainer, Sportärzte und Physiotherapeuten der europäischen Eliteligen über die neuesten, internationalen Trends und Entwicklungen in Sachen Training und Leistungssteigerung sowie Diagnostik und Sportorthopädie.
Der 3-tägige Kongress wird eröffnet von Dr. Müller-Wohlfahrt, dem weltbekannten Teamarzt der Deutschen Fußball Nationalmannschaft. Der zudem gerade wieder eingesetzte Chefarzt des Deutschen Rekordmeisters FC Bayern München referiert über neueste On-Field-Untersuchungstechniken und gibt dabei wichtige Hinweise für die Entscheidungsfindung zur weiteren Spieltauglichkeit angeschlagener Akteure.
Auch Kölns Cheftrainer Christoph Daum schickt einen seiner Fachleute ins Feld. FC-Co-Trainer Dr. Gunnar Gerisch. Der langjährige Trainer-Ausbilder des DFB und ehemalige Dozent der Deutschen Sporthochschule Köln leitet Workshops zum Thema „Moderne Trainings- und Lehrmethoden im Kinder- und Jugendfußball" sowie „Integration von Talenten in den Profifußball".
Als weiterer Höhepunkt gilt der Vortrag des anerkannten Sportwissenschaftlers und Reha-Trainers Helmut Hoffmann, der einen mit Spannung erwarteten Vortrag über die zukunftsweisende Anwendung der Kältetherapie hält.
Demnach werden die oftmals für müde Sportler-Muskeln verordneten Eisbäder in der Bundesliga alsbald dem Nonplusultra der physikalischen Therapie weichen: Der Kältekammer. Die Hightech-Kammer führt bei minus 110 Grad Celsius zu deutlich verbesserter Regeneration, steigert die körperliche Leistungsfähigkeit und führt bei Verletzungen zu einer sofortigen Schmerzdämpfung sowie zur Reduktion von Entzündungen.
Hoffmann gibt Beispiele: „Untersuchungen zeigen, dass regelmäßige Gänge in die Kältekammer beim Athleten zu einer Kraftsteigerung in Höhe von bis zu 5 Prozent führen können. Dank des Regenationseffektes kann der Sportler bis zu zwei Trainingseinheiten pro Woche mehr absolvieren, ohne sich der Gefahr eines Übertrainings auszusetzen."
Da verwundert es kaum, dass sich schon jetzt Bundesliga-Teams wie Bayern München, der Hamburger SV und Leverkusen mit der Anschaffung einer Kältekammer beschäftigen.
„Der Congress trägt insgesamt dazu bei, dass verletzte Profifußballer schneller wieder gesund werden", weiß Kniespezialist und IFOMEC-Komitee-Mitglied Dr. Hans-Jürgen Eichhorn. Wie erwähnt: die Fußball-Welt schaut nach Basel, wo Anfang Juli beim 4. IFOMEC die neuesten Trends im internationalen Profigeschäft präsentiert werden.
Anmeldungen und weitere Infos unter:
www.ifomec.orgAutor: Markus Müller -
www.m2.com