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Ich bin seine Geliebte! Durch Helfersyndrom verliebt in einen verheirateten Mann

Autor: Daker | Erstellt am: 24.02.2010 | Gelesen: 9493
Kategorie: Familie - Freunde & Beziehung | Bewertung: rateArateArateArateArateB
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(Online-Artikel.de) - Viele Frauen sind irgendwann einmal in ihrem Leben in der Rolle der Geliebten, der Affäre - verliebt in einen verheirateten Mann, meist mit Familie. Das ausgeprägte Helfersyndrom trägt dazu bei.

Vanessa Eden - Kurtisane
Vanessa Eden - Kurtisane
Vanessa Eden - Kurtisane der Moderne schreibt auf ihrer Website über ihr Erlebnis als Geliebte. Sie erlebte die Rolle bereits mehrmals in ihrem Leben, doch nur einmal so richtig. Mit so richtig wird das beschrieben, was viele andere Frauen ebenfalls erleben und was in vielen Foren im Internet nachzulesen ist.
 
Frauen scheinen förmlich prädestiniert für die Opferrolle der Geliebten zu sein. Vanessa Eden beschreibt diesen Vorgang als einen Auswuchs der Co-Abhängigkeit, oder übersetzt: das Helfer-Syndrom! Egal, ob es die Angehörigen von Suchtkranken, anderer Krankheiten oder einfach nur die unterwürfige, stark autoritäre Erziehung war - Frauen fallen viel häufiger in die Geliebtenfalle in der Opferrolle durch ihr ausgeprägtes Helfersyndrom.
 
Wie das zustande kommt, erklärt sie folgendermaßen:
Es liegt im Promillebereich, wenn ein Mann mit offenen Karten spielt und seiner Geliebten reinen Wein einschenkt, welche Rolle sie tatsächlich in seinem Leben spielt. Als Frau gerät man in die Geliebtenrolle meist zufällig. Am Anfang findet man es nett, die Gefühle sind noch nicht so tief, man lässt es einfach weiterlaufen nach dem Motto: Mal sehen was passiert. Der Mann hingegen hat oft schon zu Beginn Schuldgefühle, sowohl seiner Frau, als auch der Geliebten gegenüber. Er versucht diese zu kompensieren, in der er ihr Hoffnung auf eine feste Beziehung macht. Mit den Schuldgefühlen geht einher, dass er einen Grund für sein Handeln braucht. Wie würde er sonst dastehen? Also wird die Ehefrau erstmal vor der Geliebten schlecht gemacht und es wird gejammert, was das Zeug hält.
 
Der Hauptgrund - die Hauptlüge, den/die Männer bei ihrer Geliebten für das Fremdgehen angeben ist:
Seine Frau würde ihn völlig vernachlässigen, ihm keine Liebe mehr geben und natürlich auch nicht mehr mit ihm schlafen.
 
Die Hauptausrede, weshalb er sich dann nicht von ihr trennt, sind:
Die Kinder, das Haus, der Zugewinnausgleich
 
Frauen, die im Helfersyndrom verharren, kommt diese Situation mehr als gelegen. Sie fühlen sich von ihm unheimlich gebraucht. Er saugt sie förmlich aus, nimmt ihr alle Energie, um seinen Zustand, seinen Mangel zu kompensieren. Durch die ewige Hinhaltetaktik, die in manchen Affären teilweise über 30 Jahre und länger geht!, wird die Geliebte noch mehr geschwächt. Es verhält sich wie eine Sucht. Er ist wohl für ihre Misere mitverantwortlich, nichts desto trotz, verschaffen ihr die wenigen Treffen und Hoffnungsschimmer immer wieder Linderung in ihrem Leiden.
 
Es gibt zu dieser Beziehungsführung einen wesentlichen Grundsatz: "Dort, wo er Linderung findet, beginnt das Leiden der Geliebten"
 
Dieser Satz ist logisch! Denn in dem Moment, wo er die Geliebte findet, ist sein Problem beendet!
Er hat endlich eine unkomplizierte Lösung für sein Problem gefunden - die Geliebte! Er kommt nicht mehr im Traum auf die Idee, sich trennen zu wollen. Die Situation ist erstens äußerst bequem und zweitens auch noch kostengünstig. Würde er sich Sex bei einer Prostituierten holen, müsste er auch noch richtig in die Tasche greifen. Die Geliebte stellt zudem meist ihre eigene Wohnung für die Treffen zur Verfügung, umsorgt ihn mehr als nötig, umgarnt ihn, schmeichelt seinem Selbstbewußtsein und ist auch der Frau gegenüber verschwiegen, da sie ihn ja nicht verlieren will. Die Rechnung für ihn geht völlig auf! 
 
Das Lösen aus diesem Konstrukt ist ein harter Kampf, aber zu schaffen. Freunde sind eine wichtige Hilfestellung in der nicht zu unterschätzenden Misere. Vanessa Eden schreibt in ihrem Blog, wie sie es geschafft hat, sich aus dieser destruktiven Beziehung lösen zu können.
 
Die Opferrolle der Geliebten kann unter dem Gesichtspunkt des Helfersyndroms auch ein Heilungsprozess sein! Man muss diesen als Frau einfach nur erkennen wollen und aktiv an seiner eigenen Situation arbeiten, um nicht wieder anfällig für eine solche Beziehung zu sein. Es gilt auch hier das Motto und Buchtitel: "Jeder bekommt den Partner, den er verdient!" - nämlich so lange, bis er sein eigenes Verhalten ändert.
 
Selbstliebe, in seiner eigenen Mitte sein, Selbstvertrauen und Selbstbewußtsein sind wichtige Dinge, die im konstruktiven Heilungsprozeß angekurbelt werden. Frauen, die in die Geliebtenfalle tappen, sollten anfangen an sich zu arbeiten!

Vanessa Eden | Kurtisane der Moderne
 
 
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comment Kommentare von Besucher !

Gepostet von Rebecca am 03.06.2010
ich bin die Geliebte meines Ex(meiner ersten großen Liebe)
Ich bin ungewollt in die Rolle einer geliebten gerutscht...mein Sohn(27) wohnt seit 2003 in einer anderen Stadt..druch Drogen hat er am 12.12. 2009 mir den Kontakt gekündigt...zur selben Zeit sind 2 Gefängnis Insassen aus der Stadt geflüchtet...bei uns gesehen worden..ich wollt im Internet Fotos sehen, falls die mir über den Weg laufen...auf der Fahndungsseite seh ich eine Anzeige: gesucht...1. ein bewaffbeter Banküberfall 2. ein Tankstellenangestellter wurde lebensgefährlich angeschossen...die ca 20 Fotos zeigten mit 90%iger Sicherheit meinen Sohn...
meine Erste große Liebe...ich seine auch(kennen gelernt vor 40 jahren...getrennt seit 35 J) ist bei der Kripo in Süddeutschland...ich wollte ihn Kontaktiert, mit dem Gedanken..er kann erst mal so recherchieren...um an seine Dienststelle ranzu kommen suchte ich im Internet nach ihm...hat auch funktioniert...
seit der Kontaktaufnahme am 22.1.2010 haben wir ein sehr intensives Verhältnis...unsere alten gefühle für einander sind so stark, dass es schon fast weh tut...ihm geht es auch so...weil er eine sehr hohe Position hat ist es nicht möglich, dass wir uns in seiner Stadt treffen(er ist zu bekannt)...wir telefonieren immer zwischen 2 terminen...tgl...bis zu 10 mal...sehen können wir uns meist nur 1x pro Monat...es ist so schwer für uns beide(er ist verheiratet)
er hat uns eine Partnerkarte und Handy besorgt...seine Nr hab nur ich...meine er...von Mo-Fr kann ich ihn jederzeit erreichen auch über Diensthandy...abends/ Wochenenden ist er in seiner Welt/ mit Familie...es hat sich mittlerweile eine Möglichkeit entwickelt, wie wir unser Verlangen über die Runden bringt bis wir uns live genießen können...(es mag nun so mancher die Nase rümpfen...)wir beide haben es so nie für möglich gehalten...es ist aber so...
a) fast tgl. telefonsex...b)fast täglich texten wir..mit bis zu 250 Mails...mit ausgiebiger sexueller Aktivität...nun war er für 1 Woche in Urlaub - mit Familie- beim tauchen...er rief fast tgl an...nur um meine Stimme zu hören...
war es zu Anfang bei ihm hauptsächlich der sexuelle Reiz, so ist es laut seiner Aussage wieder eine so starke Liebe geworden, wie er es eigentlich nie wollte...ich habe mich entschieden
mit allen Konsequenzen ihn zu genießen, wie und wann immer es geht. Wir wollen nie wieder darauf verzichten...selbst, wenn ich einen festen Freund hätte...es ist so irre, dass wir uns nach 35 Jahren wieder in einander verlieben. Ich sehe oft sein Foto von früher an und das von heute...ist so irre...mir vorzu stellen...den von früher hab ich heute wieder...wir kommen uns beide vor, wie in einem schönen Traum - es soll keiner wagen uns wach zu machen...Ob er n nun sagt...seine Beziehung mit zwischen ihm u seiner Frau ist nur noch freundschaftlich...selbst wenn noch sexuelle Aktivitäten statt finden...ich will ihn nie mehr aufgeben...ich/ wir genießen es einfach, wie es ist...


Gepostet von Peter Silie am 01.03.2010
Warum ist die Geliebte eine solche? Weil sie keinen Mann hat.(Häufig sind Geliebte "hardcoresingles", die garnicht Ehefrau und Mutter sein wollen/können) Warum tut sie das? Weil sie es will! Kosten: im Endeffekt sind Prostituierte billiger. Die Geliebte ist es selten. Und nach geraumer Zeit fängt auch die Geliebte an zu nörgeln. Und dann enden die wenigen und geheimen Treffen nicht im Bett sondern in langer Diskussion. Und dann stellt sich heraus: die eigene Frau ist doch nicht sooo schlecht und die Geliebte ist wieder allein. Bis zum nächsten Geliebten.







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