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IAA 2009 und das Elektroauto

Autor: seiler | Erstellt am: 23.09.2009 | Gelesen: 1455
Kategorie: Auto - Motor & Verkehr | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Das Museum Autovision ist schon seit sieben Jahren "unter Strom"

Die  Batterie kann auf 200 Jahre Entwicklung zurückblicken
Die Batterie kann auf 200 Jahre Entwicklung zurückblicken

Museum AUTOVISION schon seit 7 Jahren „unter Strom"!

Einziges Automobilmuseum Europas mit Dauerausstellung „Mobilität der Zukunft".

Altlußheim. Die IAA in Frankfurt hat einen wahrhaften Boom an Pressemitteilungen auf eine ganz neue Zukunft der Elektro-Automobilität entfacht. Es vergeht kein Tag, an dem man nicht von allen Medien darüber informiert wird, dass das Automobil der Zukunft elektrisch werde. Dies freut die Leitung des sich in Altlußheim bei Hockenheim befindlichen Museum AUTO-VISION natürlich, da hier einmalig in Europa nunmehr seit 7 Jahren die Chancen und Möglichkeiten der mobilen Zukunft in Dauerausstellungen didaktisch gezeigt werden. Neben batterieelektrischer Antriebe zeigt die AUTOVISION auch Hybrid-, Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik. Die Ausstellungen werden ganzheitlich in Form einer Lehrausstellung gezeigt.

Speziell im Bereich der Elektroautomobile zeigt die AUTOVISION die wichtigsten Meilensteine wie „Hotzenblitz", das erste durch den Schokoladen-Unternehmer Ritter finanzierte, serienreife Stadtfahrzeug. Der Hotzenblitz ist in seiner Bauform vergleichbar mit dem heutigen „Smart". Ein weiterer Meilenstein ist der „THINK" von Ford. Er wurde auf der Weltausstellung 2000 in Hannover vorgestellt und war damals nicht nur wegen seines batterieelektrischen Antriebes, sondern auch aufgrund der ersten voll recyclebaren Karosserie aus Polystyrol revolutionär – und das bei Fahrleistungen eines konventionellen Kompaktfahrzeuges von heute. Ein absolutes Highlight der EV-Ausstellung in der AUTOVISION stellt neben weiteren einmaligen Elektrofahrzeugen natürlich das berühmte General Motors EV 1 –Batteriefahrzeug dar, welches hier erstmalig in einer öffentlichen Ausstellung zu sehen ist. Das außergewöhnliche an diesem Fahrzeug sind die noch heute als spektakulär geltenden Fahrleistungen. Von diesen waren die damaligen Besitzer, darunter einige berühmte Schauspieler, sehr begeistert. Jedoch wurden über Nacht alle Leasingverträge mit den EV1-Besitzern gekündigt und kurz darauf alle 1.100 Fahrzeuge zerstört. Diese Rückholaktion führte zu großer Empörung und wurde in dem heute noch berühmten Hollywood-Film „Who killed the electric car" thematisiert und durchleuchtet.

Die Leitung der AUTOVISION stellt sich nun die berechtigte Frage, warum die Öffentlichkeit, respektive die Medien bis heute noch zu wenig Kenntnis von dieser einmaligen Zukunfts-Dauerausstellung des Museums genommen hat. Zumal es eine auf Pluralismus ausgelegte Mobilitätsausstellung ist, welche keine eigene Präferenz für eines der zukunftsfähigen Antriebssysteme geben will. Es werden lediglich alle zur Verfügung stehenden Fakten dargelegt und sollen den Besucher zum Nachdenken anregen! Das Museum AUTOVISION ist notwendigerweise ständig bemüht, mit aktualisierenden Leihgaben der Industrie die Zukunft vorauseilend darzustellen. Ein weiteres Novum stellt die seit Eröffnung des Museums bestehende, für alle Besucher kostenlos zur Verfügung stehende azimutgeregelte Solartankstelle dar.

Info: Museum AUTOVISION – die Technologie-Arena, Hauptstrasse 154, D-68804 Altlussheim, Tel.:06205-307661, Fax:06205-307662 , e-Mail: post@autovision-tradition.de

 
 
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