Wenn man größere Datenmengen auf dem PC hat, die man jedoch einem breiteren Publikum vorstellen möchte, muss man diese fast zwangsläufig irgendwo ins Internet auslagern, wenn es schnell gehen muss. Man könnte natürlich auch alle Daten auf beschreibbare Datenträger wie DVDs brennen und diese anschließend allen Interessenten zukommen lassen. Einfacher ist jedoch die Nutzung eines Hostinganbieters, der meist gegen eine kleine oder auch größere Gebühr Speicherplatz im Internet bereitstellt.
Was für ein Angebot passt zu mir?
Diese Frage ist wahrscheinlich die wichtigste, die man im Zusammenhang mit der Miete eines Hostservers beantworten muss. Hostingdienste gibt es nämlich wie Sand am Meer, wobei deren Angebote sich meistens nicht sehr groß voneinander unterscheiden. Sie alle stellen einen Server bereit, auf den der Kunde anschließend seine Daten hochladen kann. Von kleinen Textdokumenten bis zu hochauflösenden Videos von entsprechend imposanter Dateigröße ist dabei alles möglich, vorausgesetzt, der Hostserver bietet genügend Speicherplatz.
Dies wäre dann auch schon die erste Frage, die es im Zusammenhang mit
Hosting zu beantworten gilt. Wie viel Speicherplatz ist „genug"? Ausgehend davon, was man mit seiner Seite anstellen möchte, gibt es natürlich keine klare Antwort auf diese Frage. Wenn man nur eine kleine Webseite „gehostet" haben möchte, reichen unter Umständen bereits wenige Megabyte an Speicherplatz. Sollen hingegen auch Videos dort gelagert werden, können auch mehrere Gigabyte Datenspeicher schnell an ihre Grenzen stoßen. Wenn man sich vorher Gedanken über die zukünftige Nutzung des Hostservers macht, erspart man sich später Überraschungen.
Wie unterscheiden sich verschiedene Hostingangebote voneinander?
Die Anbieter von Hostingdiensten teilen ihre Angebote normalerweise in verschiedene Kategorien ein. Dabei spielt nicht nur die vergebene Speichermenge eine Rolle, auch die Geschwindigkeit der Anbindung und eine eventuelle Datenvolumenbegrenzung sind fast immer Teil eines Angebots. Wie bei der Speichergröße gelten auch hier unterschiedliche Regeln. Überträgt man nur kleinere Dateien, wird auch keine hohe Bandbreite vom und zum Hostserver benötigt. Ist man außerdem allein, was die Nutzung des Servers betrifft, oder muss zumindest nur mit einer geringen Anzahl anderer Menschen den Server teilen, kann eine Übertragungsbegrenzung was das Datenvolumen betrifft oft ebenfalls ignoriert werden.
Wenn hingegen viele Anwender auf diesen Hostserver zugreifen, muss sichergestellt werden, dass das Datenvolumen, dessen Übertragung der Hostinganbieter jeden Monat zusichert, nicht überschritten wird – andernfalls wird der Server für diesen Monat wahrscheinlich nicht mehr erreichbar sein. Daher sollte man sich schon vorher einen Eindruck davon verschaffen, wie viele Nutzer wohl wahrscheinlich auf den Hostserver zugreifen werden, und dementsprechend ruhig etwas überdimensionieren.