Ab jetzt sind Zellteilung und Zelldifferenzierung im ganz großen Maßstab abgesagt. Und früher oder später kommt es dann dazu, dass der sich entwickelnde Untermieter mit der ursprünglichen Birnengröße der Gebärmutter nicht mehr auskommt. Jetzt muss die werdende Mutter ordentlich anbauen, damit die kuschelig warme und weiche Einliegerwohnung bis zum befristeten Ende des Mietvertrages dem ständig größer werdenden Platzbedarf des Nachwuchsfußballers gerecht werden kann. Dabei bedingt der interne Wohnraumbedarf auch sein nach außen hin deutlich sichtbares Gegenstück.
Wenn es so weit ist, muss auch die Hose der Schwangeren zur Untervermietung ausgelegt sein. An diesem Punkt der Schwangerschaft verschwinden die normalen Lieblingshosen erst mal bis auf weiteres im Schrank und treten die Modehoheit an die
Schwangerschaftshose ab. Dieses ganz besondere Kleidungsstück, das bis ins letzte Detail ergründet werden kann, bietet in allen Phasen des biologischen Mietvertrages stets optimalen Wohnkomfort für Mutter und Kind. Und wenn die 9 Monate dann endlich rum sind und der Nachwuchs den ersten Umzug seines jungen Lebens glücklich hinter sich gebracht hat, dann darf die Schwangerschaftshose wieder gegen die alte Lieblingsjeans getauscht werden. Zumindest so lange, bis ein neuer Mietvertrag zustande kommt.