Holzpellets Sackware
Wer zum ersten Mal den Begriff
Holzpellets hört, der wundert sich vielleicht, was dieser bedeuten soll. Er kommt aus dem Englischen, wo das Wort Pellets so viel wie Bällchen oder Kügelchen bedeutet. Aus der Ferne gesehen erinnern Holzpellets tatsächlich an kleine Kugeln, in Wirklichkeit handelt es sich aber um kleine zylinderförmige Körper, die aus Holzabfällen zusammen gepresst wurden.
Je nachdem welches Material für die
Herstellung der Holzpellets verwendet wurde – also welche Holzart, ob Sägemehl oder Sägespäne, etc. – ist die Zugabe eines Bindemittels nötig, zum Beispiel die Zugabe von Stärke oder von Melasse. Doch in manchen Fällen kann man die Holzpellets auch ohne die Zugabe von Bindemitteln herstellen, weil das Holz den Stoff Lignin enthält, welcher, wenn er erhitzt wird und sich verflüssigt, auch als bindendes Mittel wirkt. Man verwendet Holzpellets nicht einzeln, sondern immer in größeren Mengen und daher bezeichnet man sie auch als Schüttgut.
In Deutschland gibt es eine bestimmte Norm, der die Holzpellets unter liegen. Es handelt sich hierbei um eine DIN Norm, die DIN 51731. Diese deutsche Norm legt allerdings keine Regeln für die Qualität der Holzpellets fest. In Österreich ist man hier strenger und legt durch die eigene Norm verschiedene Dinge für die Herstellung von Holzpellets fest. Die österreichische Norm heißt ÖNORM M 7135 und legt unter anderem die Größe der Holzpellets fest.
Auch die genaue Zusammensetzung und der Wassergehalt der Holzpellets werden durch diese Norm geregelt und genau fest gelegt. So muss der Wassergehalt in Österreich unter zehn Prozent liegen, damit die Holzpellets noch der Norm entsprechen. Doch die ÖNORM geht noch weiter. Sie regelt so auch die Art und Weise wie die Holzpellets zu lagern und zu transportieren sind. Es ist wichtig, dass man auf die richtige Lagerung und den angemessenen Transport achtet, denn bei unsachgemäßer Lagerung oder Transport leidet die Qualität des Produkts.