Wald
Nachhaltigkeit und Klimaschutz spielt auch beim Bauen eine wichtige Rolle. Um umweltschonend zu bauen gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Die einfachste Art und Weise, wie man umweltschonend bauen kann, ist die Holzbauweise. Und dabei bietet ein Holzhaus gleich mehrere Vorteile in Bezug auf Umweltschutz. Zum Einen ist Holz ein immer wieder nachwachsender Rohstoff. In Deutschland werden für jeden gefällten Baum wieder neue Bäume gepflanzt. So wird der Rohstoff Holz auch in mehreren Jahrzehnten noch zur Verfügung stehen. Auch wird dieser Rohstoff komplett umweltverträglich produziert. Durch Photosynthese wird der Rohstoff Holz produziert und kann direkt vor Ort weiterverarbeitet werden. Der Baustoff Holz kann als wertvoller Speicher für entstehendes CO2 dienen. Die Vorteile sieht man zum Beispiel dann, wenn man Holz zum Heizen verwendet. Das dort ausgeschiedene CO2 wird direkt im Baustoff Holz gespeichert. So findet die Verbrennung CO2-neutral statt. Es sind also keine klimaschädlichen Rohstoffe zur Beheizung notwendig. Sie können komplett auf ÖL, Gas oder Kohle verzichten. Langfristig spart das sogar Kosten.
Natürlich wird auch bei der Verarbeitung des Holzes CO2 freigesetzt. Jedoch ist die Menge an CO2, die bei der Verarbeitung des Holzes entsteht, wesentlich geringer als die Menge CO2, die das Holz während seines Wachstums bindet. Nur 0,7% der Menge an CO2, die von Bäumen gebunden wird, wird bei der Holzverarbeitung wieder freigesetzt. Für die Umwelt und den Klimaschutz ist das eine sehr gute Bilanz. Ein weiterer Pluspunkt eines Holzhauses ist, dass weit weniger fossile Energie für den Bau notwendig ist.
Fazit ist also, dass Fertighäuser in
Holzbauweise sehr nachhaltig und klimabewusst sind. Zudem trägt das Wohnklima, das ein Holzhaus bietet, sehr zum Wohlbefinden und zur Gesundheit bei.