Ein Hausbau mit einem natürlichen Baustoff wie zum Beispiel Holz bietet viele Vorteile. Das Holz benötigt relativ wenig Energie für seine Bearbeitung. Die besonders gute Wärmedämmung spart sehr viel Heizenergie. Bei dem Fertighausbau werden in vielen Fertighäusern Holzwerkstoffe sowie auch Wärmedämmung aus den nachwachsenden Rohstoffen, wie beispielsweise Holz, eingebaut. Das Holz als besonders langlebiger Baustoff. Die hieraus entstehenden Holzprodukte sowie die Holzwerkstoffe sind ein natürlicher CO2-Speicher. Holz hat über seine ganze Lebensdauer eine hervorragende Ökobilanz. Eine Tonne Fichtenholz – welches das wichtigste Baumaterial ist - nimmt während seines Wachstums bis zu 1,85 Tonnen CO2 auf und speichert es.
Ein neues, modernes Einfamilienhaus mit 140 Quadratmetern Wohnfläche enthält ungefähr 15 Tonnen Holz sowie Holzwerkstoffe. Werden für eine gute Dämmung des Hauses (so zum Beispiel für die Wände und das Dach) geeignete Produkte wie beispielsweise Holzweichfaserplatten benutzt, kommen noch weitere 10 Tonnen Holz hinzu. Auch das Mikroklima innerhalb der Wohnräumen profitiert hiervon, da auf ganz natürliche Art und Weise eine gesunde Atmosphäre geschaffen wird. Bei dem Holzschutz wird mittlerweile vollständig auf Chemie verzichtet. Auf Grund den fachgerechten Einbau der trockenen Holzprodukten und der Wahl besonders resistenter Holzarten sind fragliche Holzschutzmittel mittlerweile kein Thema mehr. Auch wirtschaftlich gesehen, lohnt sich der Einsatz des Holzes beim Bauen, da es hilft, hohe Heizkosten zu sparen. Das Holz ist als ein sehr schlechter Wärmeleiter bekannt. Dies wirkt sich hier allerdings positiv aus. So bleibt die Wärme im Winter im Haus. Im Sommer hingegen, bleibt sie draußen. Das Holz erschwert ihr einfach das Eindringen. So bleibt es auch ohne Klimaanlage angenehm kühl.
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