Die bayerische Traditionsbäckerei, die Hofpfisterei, eröffnet ihre achte Filiale in Berlin. An den ersten drei Neueröffnungstagen, am 22., 23., und
24. September, können Liebhaber ehrlichen Brotes – und die, die es werden wollen – von den Natursauerteigbroten in der jüngsten Filiale in der Ansbacherstraße 21 am Wittenbergplatz kosten. So stolz wie vor über hundert Jahren die Eröffnung des schräg gegenüberliegenden KaDeWe präsentiert wurde, so stolz ist auch Hofpfisterei-Geschäftsführerin Nicole Stocker auf die Berliner Dependancen heute: "Als die erste Hofpfisterei in München 1331 eröffnet wurde, um den Herzoglichen Hof mit Mehl und Brot zu versorgen, hätte man nicht zu träumen gewagt, dass sich die Geschichte 700 Jahre wiederholt und Pfister-Öko-Natursauerteigbrote auch im fernen Berlin auf so große Begeisterung stoßen."
Aber nicht nur die Hofpfisterei selbst schreibt Geschichte; das zeitintensive Gehen des Teiges der Natursauerteigbrote wird schon in der Bibel erwähnt. Neben der Bierherstellung ist es das älteste Fermentationsverfahren in der Lebensmittelherstellung.
Täglich Brot? Natürlich!
Täglich 20.000 gebackene Laib Brot, 25 verschiedene Sorten für insgesamt 157 Filialen und ca. 700 Einzelhandelsstellen: Der Erfolg der Hofpfisterei liegt im Geschmack und der beruht auf verantwortungsvollem Umgang mit den Zutaten. So ist die Hofpfisterei Mitglied des Naturland-Verbandes, fair zertifiziert und verwendet ausschließlich Getreide aus ökologischem Landbau.
Die wertvollste Brotzutat, die sich nirgendwo kaufen, aber bei den Produkten der Hofpfisterei schmecken lässt, heißt ‚Zeit'. 24 Stunden darf der Teig reifen und in Steinbacköfen backen die Natursauerteigbrote der Hofpfisterei doppelt lange. Übrigens: Der Brotzeit schlägt keine Stunde und auch kein bayerisches Diktat: In welcher Begleitung sich die ‚Stulle' auch befindet - süßer oder salziger Belag - Zeit für Brotzeit ist immer!
Über die Hofpfisterei
Die Hofpfisterei gehörte seit dem Ende des 13. Jahrhunderts als Torats- bzw. Pfistermühle mit Bäckerei zur bayrischen Hofhaltung. Heute im Besitz der Familie Stocker, wird die Hofpfisterei seit fast 100 Jahren als Familienunternehmen in dritter Generation geführt. Mit inzwischen 157 Filialen ist die Hofpfisterei zu einer Münchner, d. h. "Bayrischen Institution" geworden. Verwurzelt in ihrer langen Geschichte, pflegt die Hofpfisterei mit ihren nach altem handwerklichen Können hergestellten Bauernbroten bewusst ihre bayrische Tradition. Vor über 25 Jahren wurde begonnen, den Betrieb auf rein ökologische Brotherstellung umzustellen. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen honorierten diesen zukunftsorientierten Einsatz für die Umwelt und für eine gesunde Ernährung.