Trendy und funktionell: Ski- und Boarderbekleidung Protest
Endlich ist er da, der langersehnte Winter! In den Bergen ist jetzt Pistenspaß angesagt. Ob auf Ski, Board oder Schlitten - das weiße Wunder möchte genossen werden. Doch der Genuss findet ein jähes Ende, wenn die Skibekleidung nicht richtig sitzt, wenn sie nass wird, der Wind unaufhaltsam durch sie pfeift und der Frost letztendlich Einzug hält.
Betroffen sind hiervon insbesondere Kinder. Denn sie wachsen so zügig über sich hinaus, dass ihnen die Skibekleidung meist nur eine Saison passt. Verständlich ist aus diesem Blickpunkt die Entscheidung, auf Modelle zurückzugreifen, die die Familienkasse nicht überstrapazieren. Und doch sollte die Wahl der Skibekleidung gut überlegt sein, wenn aus wenigen Skiwochenenden eine ganze Skisaison wird. Denn es sind die Kleinen, die eigentlich extreme Anforderungen an die Hersteller stellen. Sie sind es, die sich bis an die Grenze auspowern, um im Anschluss, verschwitzt, aber dennoch gemütlich im Schnee sitzend, sich in ihrer Welt zu verträumen.
Hochwertige Skibekleidung hält diesem Wechsel stand, mit nur einem Charakteristikum: der Funktion.
Was ist unter Funktionalität zu verstehen?
Funktionalität ist eines DER zentralen Begriffe, wenn es um Skibekleidung oder allgemein Outdoor- sowie Sportbekleidung geht. Doch die Wenigsten von uns wissen, was eigentlich dahinter steht. Nun, zunächst viel Entwicklung und Forschung. Welche Materialien sind leicht und atmungsaktiv? Welche speichern die Wärme? Welcher "Stoff" eignet sich für die Arme, welcher für beanspruchte Körperpartien, wie die Knie?
Hochwertige Skibekleidung für Kinder reguliert das Körperklima. Sie lässt Feuchtigkeit von innen nach außen dringen, aber schützt gleichzeitig vor Nässe und Wind. Sie hält warm in der Ruhephase und schützt vor Überhitzung, wenn es vor Begeisterung "heiß her geht". Sie ist leicht und komfortabel, was voraussetzt, dass sie weder viel Eigengewicht mit sich bringt, noch in der Bewegung einengt.

Skijacken und Skihosen sollten ausreichend Länge vorweisen, damit sie Handschuhe und Skistiefelschaft überdecken und das Eindringen von Schnee verhindern. Gummizug oder Klettverschluss an Jacken- und Hosenenden verleihen zusätzlichen Schutz. Die Nähte sind teilweise versiegelt, so dass auch hier Feuchtigkeit von außen chancenlos bleibt. Hosenträger unterstützen den optimalen Sitz. Reflektoren an der Jacke stehen für das zusätzliche Plus an Sicherheit.
Für Kinderhände eignen sich Fäustlinge besser als Fingerhandschuhe. Bei den sehr jungen Pistengängern haben sich zudem Modelle bewährt, die mit einem Band verbunden sind und so nicht auf dem Weg verloren gehen.
Erst dann, wenn Skibekleidung in Funktion und trendigem Look überzeugt, fühlen sich Kinder in ihr wohl. Denn dann können sie in ihr stundenlang in Schnee und Spiel versinken und am Ende des Tages sagen: Bitte morgen nochmal!
Hans Forster