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Hoch die Tassen - Richtiges trinken

Autor: naturellpower | Erstellt am: 22.11.2008 | Gelesen: 1786
Kategorie: Essen - Trinken & Rezepte | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Trinken ist eine Wissenschaft für sich. Oft stellt man sich die Frage- was soll ich trinken und wie viel ist ausreichend...

Silvio Philipsen - NaturellPower
Silvio Philipsen - NaturellPower
Wenn es um unsere Ernährung geht, werden Getränke oft vernachlässigt. Doch für unsere Gesundheit ist ausreichendes Trinken von Bedeutung. Täglich geben wir über Urin, Stuhl, Haut und Lunge etwa 2,5 Liter Flüssigkeit ab. Lebensmittel und Getränke haben die Aufgabe, diesen Wasserverlust auszugleichen. Empfehlenswert ist es, je nach Wassergehalt der Nahrung, etwa 1 – 2 Liter pro Tag zu trinken. Diese Menge wir davon beeinflusst, wie stark jeder von uns körperlich aktiv ist und welche Umgebungstemperatur herrscht.

Gerade während der Umstellung des Speiseplans sollte auf ausreichend Flüssigkeit geachtet werden. Am besten löscht man seinen Durst mit ungechlortem Trinkwasser, natürlichem Mineralwasser oder Quellwasser. Ob das eigen Leitungswasser gechlort ist oder nicht, kann man riechen oder schmecken sowie im Zweifelsfall bei den Stadtwerken erfragen. Für Abwechslung sorgen ungesüßte Früchte- und Kräutertees. Bei den unzähligen Mischungen und Geschmacksrichtungen finden jeder etwas, das seinem Genuß entspricht. Auch mit Wasser verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte sind geeignete Getränke. Hier lohnt sich ein Blick auf das Etikett. Zu bevorzugen ist reiner Fruchtsaft mit 100 % Fruchtsaftanteil. Fruchtsaftgetränke, Fruchtnektare und Limonaden enthalten deutlich weniger Frucht, dafür aber, wie Colagetränke, oft einen sehr hohen Zuckeranteil. Durch den vorhandenen isolierten Zucker enthalten diese Getränke somit auch ordentlich Energie, die, wenn Sie über unserem Energiebedarf liegt, sich auf den Hüften wiederfindet. Sie müssten daher eigentlich zu den Lebensmitteln gerechnet werden. Auch aufgrund ihrer starken Verarbeitung sind diese , ebenso wie Kakaogetränke ais löslichem Pulver und Instant-Getränke wie Eistee oder Sportlerdrinks, nicht zu empfehlen.Bohnenkaffee, schwarzer Tee, Bier und Wein sollten nur gelegentlich und nicht in größeren Mengen konsumiert werden. Da diese verschiedene problematische Inhaltsstoffe, wie Koffein oder Gerbsäuren oder Alkohol, enthalten.

Das aufputschende Koffein führt zu einer erhöhten Wasserausscheidung und die Gerbsäuren können wertvolle Mineralstoffe binden. Dadurch nimmt der Körper weniger Mineralstoffe auf. Eine leckere Alternative zu Muntermachern wie Kaffee oder Schwarztee ist übrigens Getreidekaffee, der kein Koffein und deutlich weniger Gerbsäuren enthält.Tees mit ausgeprägter medizinischer Wirkung, z.B. Husten- oder Beruhigungstee, aber auch Pfefferminz- oder Kamillentee, sollten nicht regelmäßig über einen längeren Zeitraum genutzt werden.Getrost verzichten werden kann auf angereicherte Getränke, z.B. so genannte Sportlergetränke, denen neben Wasser und isolierten Zuckern reichlich Aromastoffe, synthetische Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt sind.In der Zufuhr, an künstlichen (z.B. Softgetränke )und kohlenhydratreichen (z.B. reine Fruchtsäfte) Getränken, sollte Maß gehalten werden. Denn zusätzliche Mengen sorgen höchstens dafür, dass das natürliche Nährstoffgleichgewicht gestört und die Aufnahme einzelner Mineralstoffe behindert wird.
 
 
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Gepostet von Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann am 24.11.2008
Im Trinkwasser Deutschlands sind oft Fäkalien. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit warnt: „Grenzwertüberschreitungen bei Fäkalkeimen der Trinkwasserverordnung sind in 25%, im Sommer sogar in 33% der Trinkwasserproben. Im Grund- und Trinkwasser Bayerns werden regelmäßig Legionellen nachgewiesen.“ Anderswo in Deutschland wird das kaum anders sein. Das Umweltbundesamt UBA publizierte schon im März 2007, dass seit Inkrafttreten der neuen Trinkwasserverordnung über häufigere Grenzwertüberschreitungen bei coliformen Bakterien geklagt wird. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung hat 2007 über eine stabile und aktive Bakterienpopulation im Trinkwasser der Harzwasserwerke in Braunschweig berichtet. Professor Dr. med. Martin Exner, Hygiene-Institut der Universität Bonn und Vorsitzender der Trinkwasserkommission von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, hat mehrfach Enterobacter cloacae im aufbereiteten Trinkwasser aus Talsperren gefunden. Das UBA hat bei Berliner Trinkwasseraufbereitungsanlagen nachgewiesen, dass deren Virusfiltration im Mittel 10.000-fach geringer ist als dies die Trinkwasserrichtlinie der Weltgesundheitsorganisation WHO bei Oberflächenwasser seit 2004 fordert. Das Staatliche Veterinäruntersuchungsamt Krefeld hat in fertig aufbereiteten Trinkwässern aus der Region Aachen humane Rotaviren mit einer Positivenrate von 20% gefunden.

Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann, Vorstand im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz BBU e.V.: „Das Liefern von Trinkwasser mit Krankheitserregern ist ein Straftatbestand! Wasserwerke mit der üblichen veralteten Technik können Schadstoffe und Krankheitserreger nicht umfassend filtern oder abtöten. Trinkwasser enthält oft Bakterien, Parasiten, Viren und einen Giftcocktail. Deshalb muss das Trinkwasser mit der Nanofiltration oder der Ultrafiltration und Aktivkohlefiltern für rund 1 € pro Person und Monat aufbereitet werden. Machen Sie Ihrem Wasserversorger Dampf!“

soddemann-aachen@t-online.de
www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12909
www.dugi-ev.de/information.html







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