Heinrich Scheuerlein Senior Manager CASE Institut
Moderne Medien und deren Technik, wie zum Beispiel der PC, sind in fast jedem Haushalt zu finden. Doch neben dem Einzug von Mobiltelefon, Computer-spielen, Game-Player und Internet ist das Wissen – im Umgang damit - nicht gleichermaßen mitgewachsen.
„Mit Einzug dieser neuen Technologien sind erst Probleme entstanden, die es so gar nicht gäbe, hätten wir sie nicht. Wir wollen mit diesem Artiekl dazu beitragen, Eltern eine Hilfestellung im Umgang mit dem Internet zu geben,", erläutert Heinrich Scheuerlein, Senior Manager des CASE Instituts.
10 Regeln zur sicheren Nutzung des Internets1. Entdecken Sie das Internet gemeinsam mit Ihrem KindSuchen Sie interessante und spannende Websites entsprechend dem Alter Ihres Kindes und erforschen Sie sie miteinander. Die gemeinsamen Erfahrungen erleichtern es in Zukunft, positive und negative Erlebnisse bei der Internetnutzung zu besprechen.
2. Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind Regeln für die InternetnutzungDiese beinhalten beispielsweise die Weitergabe persönlicher Daten, das Verhalten gegenüber anderen Online-NutzerInnen bzw. in Ihrer Familie akzeptierte Online-Aktivitäten. Vergessen Sie nicht, dass Regeln nur wirksam sind, wenn Kinder und Jugendliche die Regeln verstehen und deren Berechtigung akzeptieren.
3. Machen Sie Ihr Kind darauf aufmerksam, persönliche Daten mit Vorsicht weiterzugebenErklären Sie die Gefahren leichtfertiger Datenweiter-gabe. Eine einfache Regel kann sein, dass Ihr Kind Name, Adresse, Telefonnummer und Fotos - nur nach Absprache mit Ihnen - weitergibt.
4. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Risiken von realen Treffen mit Online-BekanntschaftenDas Internet ist ein fantastischer Ort, neue Menschen kennen zu lernen. Um unangenehme Überraschungen zu verhindern, treffen Sie mit Ihrem Kind die Abmachung, dass bei solchen Treffen immer ein vertrauter Erwachsener oder zumindest eine Freundin oder ein Freund dabei sein soll.
5. Diskutieren Sie mit Ihrem Kind den Wahrheitsgehalt von Inhalten im InternetZeigen Sie Ihrem Kind, wie die Richtigkeit von Inhalten durch Vergleiche mit anderen Quellen überprüft werden kann.
6. Melden Sie illegale InternetinhalteKinderpornographie und neonazistische Inhalte sind in Deutschland und Österreich gesetzlich verboten.
7. Ermutigen Sie Ihre Kinder zu guter NetiquetteNetiquette sind die informellen Verhaltensregeln im Internet. Einfach gesagt: Was im realen Leben erlaubt ist, ist auch im Internet erlaubt. Was im realen Leben verboten ist, ist auch im Internet verboten.
8. Informieren Sie sich über die Internetnutzung Ihres KindesLassen Sie sich die Lieblingsseiten zeigen und versuchen Sie zu verstehen, was es dort tut. Dies ermöglicht Ihnen, Ihr Kind bei der Internetnutzung gezielt anzuleiten.
9. Seien Sie nicht zu kritisch in Bezug auf die Entdeckungsreisen Ihres Kindes im InternetIhr Kind kann durch Zufall auf ungeeignete Inhalte stoßen. Nehmen Sie dies zum Anlass, um über diese Inhalte zu diskutieren und eventuell Regeln zu vereinbaren. Drohen Sie Ihrem Kind aber nicht sofort mit Internetverbot o.ä. Sie möchten ja, dass es sich auch in Zukunft wieder an Sie wenden wird, wenn es in einer unangenehmen Situation ist.
10. Vergessen Sie nicht: Chancen und Nutzen des Internet übertreffen die Risiken bei weitem!Das Internet ist ein ausgezeichnetes Medium zum Lernen und zur Freizeitbeschäftigung. Ermutigen Sie Ihr Kind, das Internet bewusst zu nutzen und alle positiven Möglichkeiten zu erforschen.
Kontakt:
Heinrich Scheuerlein
(Senior Manager)
CASE Institut GmbH
Würzburger Straße 17
30880 Laatzen
Tel.: 0511 866849-0
hscheuerlein@case-institut.de
www.case-institut.de
Besonderer Dank geht, für die zur Verfügungstellung der Elterntipps - stellvertretend - an Frau Sonja Schwarz, Projektmanagerin des Österreichischen Instituts für angewandte Telekommunikation – ÖIAT, Margaretenstrasse 70/2/10, 1050 Wien, Austria; Saferinternet.at,
siehe auch: www.oiat.at