Mitarbeiter von humanitären Organisationen sind in Krisengebieten vielen Gefahren ausgesetzt und sol
Mitglieder von humanitären Organisationen setzen sich bei ihrer Arbeit in Kriegsund Krisengebieten ständig der Gefahr von Geiselnahmen und Übergriffen aus nicht zuletzt deshalb, weil sich Terroristen und Warlords damit die Aufmerksamkeit der Medien und der Weltöffentlichkeit sichern können. Aber auch in ehemaligen Krisenregionen gehen die Helfer große Risiken ein, etwa, wenn ihr Einsatzgebiet vermint ist. Der renommierte Ausbilder von Kriegsreporter PAS-TEAM bereitet die Helfer in einem dreitägigen Field Security Training auf kritische Situationen beim Einsatz in solchen Gebieten vor. Zu seinem Seminar vom 18. – 20. September 2009 in Stadtoldendorf lädt der Veranstalter Mitglieder von humanitären und karitativen Organisationen sowie Vertreter anderer Berufsgruppen ein.
Die Trainings bestehen zu einem Drittel aus Theorie und zu zwei Dritteln auch praktischen Übungen, bei denen das vermittelte Wissen direkt umgesetzt werden muss. So lernen die Teilnehmer zum Beispiel, wie sie sich in Verhören oder an Check Points verhalten sollten, wie sie Minen erkennen und sich in vermintem Gelände bewegen müssen und welche militärischen und paramilitärischen Organisationen in ihrem jeweiligen Einsatzland aktiv sind. In einsatzund realitätsnahen Szenarien wird das richtige taktische Verhalten in Regionen mit feindlicher oder terroristischer Bedrohung sowie Teamführung und Krisenmanagement in Extremsituationen geübt.
Die Leistungen umfassen zwei Übernachtungen, Vollverpflegung, Medizinische Betreuung und Absicherung während des Trainings, ein Handbuch sowie ein Zertifikat über die Teilnahme und die Absolvierung des Erste-Hilfe-Trainings. Die persönliche Ausrüstung für die Teilnehmer wird gestellt. Weitere Informationen zu den Leistungen und Preisen finden Interessenten unter http://www.pas-team.com. Gruppen können mit dem Veranstalter einen individuellen Paketpreis aushandeln.
U. Schemm