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High-Tec-Materialien für den Fensterbau

Autor: wintro | Erstellt am: 16.05.2010 | Gelesen: 546
Kategorie: Bau - Planung & Architektur | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Glasfaserverstärkungen anstatt kaltem Stahlk

Die ersten Kunststofffenster wurden bereits vor über 50 Jahren gefertigt. In den 80er Jahren nahm die Erfolgsgeschichte ihren Lauf und das Material Kunststoff gewann immer mehr an Bedeutung. Heute ist jedes 2. Fenster in Deutschland aus Kunststoff.

Um den steigenden Wärmeschutzansprüchen gerecht zu werden, wurden die Rahmen immer dicker und die Anzahl der Kammern nahm zu. Die Bauweise blieb aber immer gleich. Ein aus PVC extrudiertes Kunststoffprofil wird durch ein innenliegendes Stahlprofil gegen Verwindungen versteift.

Mit der Zeit erkannte man jedoch, dass man mit dieser Bauweise schnell an die Grenzen beim Wärmeschutz stoßen würde. Noch mehr Kammern brachten nicht die gewünschten Dämmwerte. Zudem waren Bautiefen von über 100mm weder ästhetisch, noch konnten sie im Renovierungsbereich problemlos eingesetzt werden.

Die Lösung lag jedoch auf der Hand. Wie in der Luftfahrt- und Fahrzeugtechnik werden die Kunststoffprofile mit Glasfasern oder Glasfaserstegen verstärkt (Geneo®, Energeto®). Der Stahl, als wesentliche Kältebrücke, kann nun bei den üblichen Fenster- und Balkontürgrößen entfallen. Dadurch verbessert sich der Dämmwert des Fensterrahmens erheblich. Die Scheibenverklebung mit dem Flügel, einer weiteren Innovation im Fensterbau, die sich bei Autos, Schiffen und Flugzeugen seit Jahrzehnten bewährt hat, sorgt jetzt sogar noch für eine bessere Statik gegenüber herkömmlichen Fenstern mit Stahlversteifungen.

Das Resultat sind nun Kunststofffenster, die über eine hervorragende Wärmedämmung und Statik verfügen und trotzdem einen vergleichsweise schmale Rahmenansicht haben. Werden diese Fenster noch zusätzlich ausgeschäumt, so können heute schon Fenster gebaut werden, deren Dämmwerte der Maßstab für künftige Fenstergenerationen sein werden.

Das Fenster- und Haustürenstudio Wintro (www.wintro.de) in Ulm hält für Interessenten Muster und weitere Informationen, insbesondere zur Farbgestaltung, bereit. Bei Wintro wird der Bauherr oder Renovierer beraten und erhält neben dem millimetergenauen Aufmaß, auch die fachgerechte Montage.

Alexander Lippert
 
 
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