Artikel-Recherche: Titel Beschreibung   Erweiterte Suche

HeLi NET iTK zum aggressiven 'Stuxnet'-Wurm

Autor: die-agentur | Erstellt am: 01.10.2010 | Gelesen: 941
Kategorie: IT - Hardware & Software | Bewertung: Unbewertet
PDF Erstellen PDF Erstellen | Drucken Drucken | An Freund Senden Versenden

(Online-Artikel.de) - Siemens-Industrieanwendungen im Visier

Ulrike Theben, Gisela Mendel, Stefan Uhlenbrock, Sonni Maier, Dr. Christa Smitka, Kerstin Salm (v.l.
Ulrike Theben, Gisela Mendel, Stefan Uhlenbrock, Sonni Maier, Dr. Christa Smitka, Kerstin Salm (v.l.
Der „Stuxnet"-Wurm sorgt weiter für Schlagzeilen: Nach dem Cyber-Angriff auf eine iranische Atomanlage hat das Virus nun rund sechs Millionen Computer und fast tausend Firmenrechner in China befallen, wie die Anti-Virus-Firma Rising International Software berichtet. Da der Wurm in der erster Linie eine Siemens-Anwendung zur Prozesssteuerung ins Visier nimmt, stelle er speziell für produzierende Industrieunternehmen eine Gefahr dar, wie Peter König, Experte des Hammer Systemhauses HeLi NET iTK, erläutert.

„Stuxnet ist eine Schadsoftware, die vornehmlich die Siemens-Software Windows Control Center (WinCC) sowie speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS, engl. PLC) angreift und manipuliert", so Peter König. Betroffen sind Prozesssteuerungs-, wie auch Automatisierungs- und –leitsysteme, die in nahezu allen Infrastrukturen eingesetzt werden, die physische Prozesse abwickeln. „Von der Stromerzeugung und -verteilung über Gas- und Wasserversorgung bis hin zur Verkehrsleittechnik und der Produktion", so der Experte.

Seiner Ansicht nach resultiert die hohe Anfälligkeit moderner Prozesssteuerungssysteme aus der zunehmenden Integration von IT-Komponenten. „Beinahe jedes System arbeitet heute mit IT gestützten Datenbanken, Standard-Hardware und Betriebssystemen wie Windows oder Unix." Die steigende Vernetzung der Systeme über gängige Netzwerktechniken und unter Verwendung standardisierter Kommunikationsprotokolle wie Ethernet und TCP/IP führe zur weiteren Verbreitung.

Da sich der „Stuxnet-Wurm" unter anderem über USB-Sticks verbreitet, rät Peter König zu besonderer Vorsicht beim Umgang mit diesen Datenträgern: „Die Autoplay-Funktion sollte stets deaktiviert sein. Außerdem ist es ratsam, jeden Stick vorm Einsatz einem ausführlichen Virenscan zu unterziehen. Die beste Lösung ist der völlige Verzicht auf externe USB-Sticks."
 
 
Geno Sponsoring
Social Bookmark

Artikel Bewerten:  Schlecht Artikel ist Schlecht 1 2 3 4 5 Artikel ist Sehr Gut Sehr Gut  
Zuletzt gelesene Artikel in der Kategorie IT - Hardware & Software:
zebNet gibt Veröffentlichung der PC Backup 2012 Produktfamilie bekannt
PC-Lautsprecher kaufen
Can Do: Erneute Auszeichnung für Projektmanagement-Software
Lookeen 8 beschleunigt Outlook E-Mail-Suche
AMD Embedded G-Series Plattform unterstützt jetzt Windows Embedded Compact 7
DVSPACK wird zu packedia
IT Service Karlsruhe: Girls’ Day 2012 bei der TechniData IT-Service GmbH
Citizen qualifiziert Thermopapiere von Mitsubishi

comment Kommentare von Besucher !

Noch kein Kommentar zu Artikel “HeLi NET iTK zum aggressiven 'Stuxnet'-Wurm”







Top | rss   
Designed by A2D Webdesign Agentur | Media-Netzwerk: MyPress World | MyPress DE | MyPress CH | MyPress AT | Online Article
OA-Services: Online PR-Blog | Webreporter | Know-How | Jobs & Stellenanzeigen | Presseportal | News | Branchenbuch

Copyright 2008 © Art2Digital InterMedia Solutions | ICRAchecked | Creative Commons License.