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HELEN SCHNEIDER-Konzert am 27/28 September 2009 im Gastwerk in Braunschweig

Autor: sergio | Erstellt am: 22.09.2009 | Gelesen: 1392
Kategorie: Musik - Kino & Entertainment | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - HELEN SCHNEIDER präsentiert dem Publikum mit dem Konzert "Dream a Little Dream" ein ganz besonderes musikalisches Erlebnis mit fabelhaften Jazzrythmen zwischen Swing u. Bossanova

Helen Schneider/H.Schneider
Helen Schneider/H.Schneider
Braunschweig, 22. September 2009. Carola Heider-Leporale. Helen Schneider gastiert auf ihrer Konzert-Tour zum aktuellen Album "Dream A Little Dream" am 27. und 28. September 2009 im 'Gastwerk' in Braunschweig. Aufgrund der übergroßen Kartennachfrage war das Konzert am 27. September 2009 schnell ausverkauft und blitzschnell ein Zusatzkonzert für Montag, den 28. September 2009 angesetzt. Mit Helen Schneider erwartet die Zuschauer eine große Künstlerin, die vor allem stets durch ihr hervorragendes Können und die Vielseitigkeit in ihrer Musik auffiel.

Dream a Little Dream" Was unsere Träume anregt, können wir nur erahnen. Sicher ist, dass wir durchs Träumen besser, schöner und sinnlicher leben. Vor allem wenn wir, wie es der Volksmund will, unsere Träume leben statt nur vom Leben zu träumen. Helen Schneider, kickende „Rock'n'Roll Gypsy", dann „Cabaret"-Star an der Seite von Hildegard Knef, Schauspielerin und Sängerin aus Leidenschaft und eine der markantesten Stimmen unserer Zeit, präsentiert sich auf ihrem neuen Album gleichzeitig als Träumerin und Traumobjekt. Auf „Dream A Little Dream Of Me" widmet sich die DIVA-Award-Preisträgerin 2006, gemeinsam mit ihren Produzenten Till Brönner und Christian von Kaphengst und einer intimen Auswahl treuer Jazzbegleiter, den Schätzen des „Great American Songbook". Ihr „Flüster-Album", wie sie es lächelnd nennt, verführt den Zuhörer zu einer nächtlich-amourösen Songreise, entführt in eine wohlbekannte, aber taufrische Traumwelt. Die sagenhafte Sängerin – mal Unschuldslamm, öfter Femme Fatale –schwelgt in Cole Porters eindeutigen Doppeldeutigkeiten, in Kurt Weills hintergründigen Sehnsüchten und in allerhand Sinnlichkeit und Sentimentalität, die auch schon Ella Fitzgerald, den Platters oder den Mamas & Papas gut zur Stimme stand.

Wer die Songs kennt, wird in diesen kunstvoll gelebten und wertvoll erlebten Versionen neue Nuancen, schöne Zugaben und manchmal auch ein „Aha"-Erlebnis spüren. Hört man „Where Or When" oder „In My Solitude" hier zum ersten Mal, könnte die Initiation kaum besser sein: Das kleine Jazzalbum dieser kolossalen Interpretin ist zweifellos ein Traum – und in Wahrheit ganz groß.

„Mein letztes Album „Like A Woman" war schon sehr autobiographisch", erklärt Helen Schneider. „Als Till Brönner mir jetzt vorgeschlagen hat, ein Album zu machen, das zwar modern ist, aber gleichzeitig auch voller Nostalgie, kam mir das gerade recht. Mit diesem Projekt öffne ich eine ganz andere, viel tiefere Schublade meiner Biographie." Als angehender Teenager, Anfang der 60er Jahre in Brooklyn, New York, übte sich die Tochter eines „Wissenschaftlers und seiner sehr musikalischen Gattin" als Konzertpianistin. Nebenbei und zur Entspannung vom Klavier sang sie die Lieblingslieder ihrer Mutter, also die Jazzstandards und Musicalhits aus deren Jugend. Nach der Schule stand ein Stipendium für „die Juilliard" an, eine der renommiertesten Musikhochschulen der westlichen Welt. Doch genau davor rannte Helen Schneider weg, mit einer Bande von „Freaks", weit weg – in die Berge von Massachusetts und zu Hardrock und Blues. „Mit fünfzehn war es mein Lebensziel, arm und schwarz zu sein", meint sie lächelnd. „Arm zu sein, war einfach." Doch selbst damals verlor sie die Musik ihrer Mutter nicht ganz aus dem Kopf, wenn sie in irgendwelchen Bars vier Sets pro Abend sang, sieben Abende die Woche – für 150 Dollar, die Woche, geteilt durch sechs bis acht Musiker.

Und sicher auch nicht, als sie später in Musicals wie „Cabaret" oder „Sunset Boulevard", in ihrer One-Woman-Show „A Voice And A Piano" oder an der Seite von Udo Lindenberg, Andrea Bocelli oder Bob Brookmeyer gesungen hat. „Viele dieser Songs begleiten mich wirklich schon, seit ich elf oder zwölf bin", gibt sie zu. „Und dann kamen im Laufe der Produktion von vielen Seiten neue dazu. Ich liebe es, wenn sich ein Projekt organisch entwickelt, wenn die Dinge einfach so geschehen, wie sie geschehen sollen. Und ich glaube fest an Teamwork." Das Team von „Dream A Little Dream" ist tatsächlich ausgezeichnet und ohne Übertreibung, in jeder Beziehung traumhaft. Till Brönner hat Helen Schneider erst im letzten Jahr bei einer Benefizveranstaltung kennen gelernt, in ihrer neuen Wahlheimat Berlin. (Sie eine „Amerikaner in Berlin" zu nennen, wäre unpassend. „Europäerin aus New York" passt da schon besser.)

Brönner hat sich nicht nur durch die eigenen Alben als Trompeter und Sänger, sondern vor allem auch als Produzent für Ikonen wie Thomas Quasthoff, Hildegard Knef oder Mark Murphy einen Namen gemacht. Über die Zusammenarbeit mit Helen Schneider schwärmt er: „Helen Schneider hat ein ganz eigenes Timing, sie betont anders, legt Schwerpunkte sehr eigen. Und man tut gut daran, ihr zu vertrauen in der Hinsicht, denn dabei kommt am Ende immer etwas heraus was sich lohnt und was eben auch ihren Unverwechselbarkeitsfaktor ausmacht." Die Idee des Albums beschreibt der ausführende Produzent, der Bassist Christian von Kaphengst, so: „Wir wollten Helen, die ja schon früher Songs von Kurt Weill, Cole Porter oder den Gershwins gesungen hat, jetzt in einem echten Jazzsound präsentieren – nicht Barjazz und auch nicht Avantgarde – aber eindeutig Jazz."Das beeindruckende Ergebnis ist „Dream A Little Dream Of Me", eine sehr gefühlvolle, intime Produktion –mit fabelhaften Jazzrhythmen zwischen Swing und Bossa Nova, mit meisterlichen Bläserarrangements vom Produzenten, mit eleganten Pianoeinlagen von Frank Chastenier oder Christoph Adams, mit grandiosen Gitarrenriffs von Torsten Goods, Daniel Stelter und Jo Ambros, mit dem Saxophon von Felix Wahnschaffe und der Querflöte von Gregoire Peters, dazu Peter Lübke am Schlagzeug, Rolo Rodriguez an Percussion und Christian von Kaphengst am Bass.

Weitere Infos unter:
www.Paulis.de
www.helenschneider.de
www.helenschneider.com

Veranstaltungsort:
Braunschweig, Gastwerk, Mittelweg 7
Sonntag, 27. September 2009, 20 Uhr – Konzert ist ausverkauft!!!
Montag, 28. September 2009, 20 Uhr - Zusatzkonzert

Karten an allen örtlich bekannten VVS und Konzertkassen!
Ticket- und INFO- Hotline: 0531 34 63 72
Online Ticketservice unter: www.Paulis.de

Reportage/Infos: Carola Heider-Leporale/Konzertagentur Paulis/Helen Schneider

Carola Heider-Leporale
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