Heizölpreis 26. Oktober
LEIPZIG. (Ceto) Der Ölpreis hat sich bis zum Nachmittag kaum bewegt. Wie am Morgen kostete das Barrel US-Leichtöl (WTI) bei Redaktionsschluss knapp über 82 Dollar; Nordseeöl der Sorte Brent war einen Dollar teurer.
Die Marktteilnehmer geben sich derzeit vorsichtig. Zwar stiegen die Notierungen zwischenzeitlich leicht an, prallten aber an starken Widerständen ab. Neue Impulse könnten von den US-Beständen kommen: Heute macht das American Petroleum Institute (API) mit seiner Veröffentlichung den Anfang, morgen zieht die Energiebehörde DOE nach. Nicht selten lagen beide Institutionen mit ihren Ergebnissen weit auseinander, was die Glaubwürdigkeit der Zahlen nicht unbedingt stärkt; wobei die DOE-Daten den Ruf haben, aussagekräftiger zu sein. Als auslösendes Moment für Preisbewegungen am Rohölmarkt sind sie allemal gut. Für die aktuelle Woche erwarten Analysten leichte Bestandszuwächse für Rohöl und Abbauten bei den Produkten. Möglich, dass sich der Effekt auf den Markt damit neutralisiert. Und wie die Veröffentlichung auch immer ausfällt: Sie steht vor dem Hintergrund hoher Ölreserven, dich sich noch immer deutlich über dem langjährigen Durchschnitt belaufen. Die Dollarbewegung indes – in den vergangenen Wochen oft Ursache für die Preisschwankungen beim Rohöl – zeigte heute leicht nach oben.
Derweil kostete hiesiges Heizöl heute, pro 100-Liter-Partie einer Lieferung von 3.000 Litern, im Bundesdurchschnitt 67,41. Das sind 15 Cent weniger als gestern. Für die Gesamtlieferung entspricht das Bezugskosten in Höhe von 2.022,30 Euro.
Das ist leicht niedriger als der Monatsdurchschnitt vom September, wo das Preisniveau bei 67,86 Euro lag. Im Vergleich der verschiedenen Energieträger ist Heizöl damit immer noch recht günstig: Bei einem Verbrauch von 33.540 Kilowattstunden – das entspricht dem Energiegehalt von 3.000 Litern Heizöl EL – stiegen die Bezugskosten für Erdgas von 2.022,37 Euro auf 2.025,80 Euro, darin enthalten sind Grundpreis und Mehrwertsteuer. Für eine energieäquivalente Menge von 4.603 Litern Flüssiggas fiel im September ein Rechnungsbetrag von 3.083,21 Euro an. Die Preise für Pellets legten sogar den dritten Monat in Folge zu: Eine Lieferung von 6.100 Kilogramm schlug im September mit 1.396,31 Euro zu Buche.
Der Vergleich der verschiedenen Energieträger gilt für September. Topaktuell ist er zu Beginn jeden Monats für den jeweiligen Vormonat mit dem Newsletter von BRENNSTOFFSPIEGEL erhältlich. Die Registrierung dafür erfolgt einfach und schnell unter www.brennstoffspiegel.de/..newsletter.