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Heizölpreis 14. Oktober: Das Auf und Ab setzt sich fort

Autor: brennstoff | Erstellt am: 14.10.2010 | Gelesen: 395
Kategorie: Handel - Business & Wirtschaft | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Die Rohölpreise haben im bisherigen Tagesverlauf auf hohem Niveau geschwankt.

Heizölpreis 14. Oktober
Heizölpreis 14. Oktober
LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölpreise haben im bisherigen Tagesverlauf auf hohem Niveau geschwankt. Das Barrel US-Leichtöl (WTI) wurde am Nachmittag für 83,50 Dollar gehandelt; Nordseeöl (Brent) kostete fast 85 Dollar.

Im Frühhandel waren die Notierungen deutlich angestiegen, dann jedoch unter ihre Tagesausgangswerte zurückgeprallt. Für das Plus hatten der deutliche schwächere Dollar, positive Aktienmärkte sowie die unerwarteten Bestandsrückgänge bei den Ölreserven der USA geführt. Wirtschaftsdaten aus den USA – darunter Arbeitslosenhilfe und Handelsbilanz – gaben unterdessen keine eindeutige Richtung vor. Derweil beschloss die OPEC in Wien erwartungsgemäß ein Gleichbleiben ihrer Fördermengen. Preisunterstützend wirkt indes der fortdauernde Streik in Frankreich, der unter anderem Ölverladehäfen und Raffinerien lahmlegt. Zudem steuert der Tropensturm „Paula" auf den Golf von Mexiko zu, derzeit befindet er sich westlich von Kuba. Es ist nicht auszuschließen, dass er die Ölproduktion behindert.

Neuen Schwung in die Märkte könnte Teil zwei der Bestandsdaten bringen, den heute die US-Energiebehörde DOE veröffentlicht. Vermeldet sie ähnlich hohe Rückgänge und bekräftigt damit die Zahlen des API (American Petroleum Institute), so rechnen Analysten mit weiteren Kaufaktivitäten.

Es überrascht unterdessen anhand der Marktentwicklung nicht, dass die hiesigen Heizölpreise gegenüber gestern angestiegen sind. Die 100-Liter-Partie Heizöl EL (Gesamtliefermenge: 3.000 Liter) kostete mit 68,79 Euro 62 Cent mehr als am Vortag.

Ein Blick in Datenbank von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau zeigt, dass das aktuelle Preisniveau dennoch durchaus moderat ist und dafür spricht, die Vorräte aufzufüllen, sofern das noch nicht geschehen ist. Experten zufolge ist es unwahrscheinlich, dass sich in den kommenden Wochen an dem herrschenden Seitwärtstrend viel ändern wird.

Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten. Regionale Abweichungen sind marktbedingt jederzeit möglich.
 
 
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