Gehirndoping mit Smart Drugs
Viele Menschen nehmen Medikamente, so genannte Smart Drugs, zur Steigerung ihrer Leistungsfähigkeit. Doch diese Mittel sind nicht ungefährlich. Mittlerweile gibt es aber bereits
harmlose Alternativen. Ursprünglich entwickelt zur Behandlung von Krankheiten, nutzen heute immer mehr gesunde Menschen diese Medikamente, um ihren gesunden Körper mehr Leistung abverlangen zu können. Vor allem bei Schülern und Studenten ist ein regelrechter Boom dazu ausgebrochen. Ihr Ziel ist es dabei die perfekte Ausgabe ihrer selbst zu werden, ohne Müdigkeit, ohne nachlassende Konzentration und ohne Erschöpfung. Dabei experimentieren sie mit den Drogen an einem der komplexesten und sensibelsten Gebilde der Natur, dem menschlichen Gehirn. Doch das ist ein sehr gefährliches und kaum kalkulierbares Selbstexperiment. In den USA gab es schon mehrere Todesfälle dadurch. Menschen, die sowas einnehmen, werden häufig depressiv und begehen Selbstmord.
Der Weg durch den Körper
Ganz gleich was man nimmt ob Dexedrin, Ritalin oder andere Medikamente die das Gehirn verändern, sie alle nehmen die gleiche Route durch unseren Körper. Oft vergehen dabei bis zur Wirkung nur wenige Minuten. Sobald sich die Pille im Magen auflöst, gelangt ihr Wirkstoff ins Blut, überwindet dann die Bluthirnschranke und dockt im Gehirn an den entsprechenden Rezeptoren an. Im Gehirn werden dann die Glückshormone wie Dopamin oder Serotonin verstärkt erzeugt. Manchmal wird auch die Übertragung an den Synapsen beschleunigt oder das Schlafbedürfnis unterdrückt. Dies ist eine Reaktion die nicht nur spürbar ist, sondern auch mittlerweile wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Viele Konsumenten berichten beispielsweise von nächtelangen Lernmarathons und der Möglichkeit sich stundenlang zu konzentrieren.
Schmutzige Drogen
Aber warum werden diese Gehirndopingmittel von vielen Wissenschaftlern auch als schmutzige Drogen bezeichnet? Es ist bis heute kaum erforscht, wie genau welche Substanz wo im Gehirn wirkt. Zwar weiß man mittlerweile, welche Bereiche im Gehirn definitiv manipuliert werden, welche Nebenwirkung jedoch auftreten können und wo es in Einzelfällen im Gehirn noch zu Veränderungen kommt, variiert von Medikament zu Medikament und von Mensch zu Mensch. Es ist durchaus möglich, dass das gleiche Medikament bei einem Konsumenten zu Gewichtsverlust und Aggressionen führt, während ein anderer nach der Einnahme unter Paranoia leidet. Das Besondere im Gehirn ist nämlich, dass es alle körperlichen Funktionen des Menschen reguliert.
Alternative
Mittlerweile gibt es aber neue und ungefährliche Mittel zur Verbesserung der Gehirnleistung. Etwas das völlig ungefährlich wirkt, ist eine
neue Nahrungsergänzung. Sie optimiert die Sauerstoffaufnahme der Zellen, was bei hoher geistiger Belastung einem Nachlassen der Konzentration und Leistungsfähigkeit entgegen wirkt.
by M. Steuwe