PageWizz | Das Portal für freie Autoren
Historie: PageWizz und PageballsBei den beiden Websites - PageWizz.com und Pageballs.com - handelt es sich um Online-Portale, auf denen "normale Internetnutzer" als Autoren persönliche Artikel über nahezu beliebige Themen veröffentlichen und damit Werbeeinnahmen erzielen können. Die Artikel werden aus verschiedenen Bausteinen, wie z.B. Texten, Bildern und Videos zusammengesetzt, wodurch technisch gesehen die Erstellung sehr einfach ist.
Die Ähnlichkeit der beiden Angebote ist verblüffend. Da stellt sich die Frage: Wer hat von wem kopiert? Oder wie es in der Ricola Werbung heißt: "
Wer hat's erfunden? - Die Schweizer!!" Nein, es waren natürlich die Amerikaner und zwar mit Squidoo.com und HubPages.com. Dabei ähnelt PageWizz vorwiegend HubPages und Pageballs erinnert deutlich an Squidoo. Beide US Portale sind nur in Englisch verfügbar, was letztlich die Daseinsberechtigung für die deutschen Analogons ist. Tatsächlich trat PageWizz einige Monate vor Pageballs auf den deutschen Markt .
Pageballs beteiligt seine Autoren zu 50% an den Einnahmen. Dabei wird von Pageballs anhand der Seitenabrufe ermittelt, wie hoch die Einkünfte einer Seite sind. Nach erreichen der Auszahlungsgrenze wird per PayPal überwiesen.
Nachteile: Die Verteilung der Einnahmen kann vom Autor selbst nicht nachvollzogen bzw. kontrolliert werden.
Desweiteren sind Seiten, die besonders viele Seitenabrufe erzeugen, sind nicht unbedingt die gleichen Seiten, die zu hohen Einnahmen führen. Ein erfahrener Autor kann Werbung sehr viel Effizienter einsetzen als ein Neuling. Auch gibt es diesbezgl. in Abhängigkeit der Themengebiete sehr große Unterschiede.
Bei PageWizz liegt eine Beteiligung von 60% Beteiligung vor: Autoren müssen sich bei Google AdSense bzw. Amazon anmelden und Einnahmen werden dadurch direkt von Google bzw. Amazon ausbezahlt. Zusätzlich kann auf PageWizz Mitgliederwerbung betrieben werden, wodurch weitere dauerhafte Einkünfte erzielt werden können. Die Einnahmen sind dabei transparent und können anhand von Links im HTML-Code der Seiten vom Autor kontrolliert werden.
Seitenerstellung: Beide Projekte bedienen sich einem leicht zu bedienenden Baustein-Prinzip, dennoch gibt es gravierende Unterschiede
Der Seiteneditor auf Pageballs ist einfacher gestrickt, bietet weniger Optionen und ist daher auch etwas übersichtlicher. Nachteilig jedoch ist, dass
für jede Änderung ein vollständiges Neuladen der Seite notwendig ist, was das Arbeiten äußerst mühsam gestaltet. Die Bausteine sind sehr einfach gehalten und für Textformatierungen muss zwingend HTML beherrscht werden. Diese Techniken sind nicht mehr zeitgemäß und entsprechen nicht dem Stil des Web 2.0.
Auf PageWizz findet sich ein modernes Interface, das ohne Seitenreloads auskommt, was ein flüssiges und angenehmes Arbeiten ermöglicht. Es stehen 19 Bausteine zur Verfügung und Texte können wahlweise wie in Word formatiert werden oder auch manuell als HTML eingegeben werden. Insbesondere das zweispaltiges Layout bietet dem Autor mehr Gestaltungsmöglichkeiten.
PageWizz legt Wert auf eine funktionierende Community. Es können Fan-Gemeinschaften gebildet werden und jeder Autor erhält einen eigenen Feed für neue Publikationen. Die Autoren werden insgesamt mehr in der Vordergrund gerückt, wodurch teils intensives Feedback über Bewertungen, Kommentare und private Nachrichten bei neuen Artikeln zustande kommt.
Fazit: Pageballs und
PageWizz basieren auf dem gleichen Konzept und die möglichen Einnahmequellen sind vergleichbar: PageWizz bietet diesbezüglich mehr Transparenz und Flexibilität und trumpft weiterhin durch einen exzellenten Seiteneditor.