Heilpraktiker-Psychotherapie, das ist für immer mehr Menschen eine Alternative oder ein Zusatz zu Ihrer bisherigen Berufstätigkeit. Es ist im Grunde ganz einfach, das zu werden, man muss nur vor dem zuständigen Gesundheitsamt (meist des Wohnorts) eine Prüfung ablegen. Dabei geht es in erster Linie um Psychiatrie, denn man muss unterscheiden können zwischen leichten psychischen Störungen, die man behandeln darf, und schweren, die man dem Arzt anvertrauen sollte. Außerdem muss man sich noch ein wenig im Psychisch-Kranken-Recht und im Berufsrecht auskennen. Die Überprüfung besteht meist aus einem Multiple-Choice-Test und einer mündlichen Prüfung vor dem Amtsarzt. In dieser Prüfung weist man nach, dass man keine „Gefahr für die Volksgesundheit" ist – so heißt es in dem alten Gesetz.
War die Prüfung früher mehr ein Orchideen-Hobby für Alternativ-Medizin, so ist sie heute eine zunehmend anerkannte und ernstgenommene Qualifikation. Daher ist sie auch ein bisschen schwerer geworden. Konnte man früher noch im Selbststudium bei entsprechendem Fleiß die Prüfung bestehen, ist heute die Teilnahme an einem professionell gestalteten Kurs die bessere Wahl. Die Vorbildung und frühere berufliche Tätigkeit ist dagegen in den meisten Bundesländern eher Privatsache, denn so steht es auch im Gesetz. In einigen Gesundheitsämtern vertritt man jedoch die Auffassung, dass man, um keine „Gefahr für die Volksgesundheit" zu sein, eine Therapieausbildung haben sollte. In solchen Fällen bietet sich eine seriöse praxisnahe Fortbildung an, die man auch mit anderen Therapierichtungen und sozialer Tätigkeit allgemein gut koordinieren kann, z.B. die Lebensplan-Analyse:
www.rehork.de/Lebensplan.htmlVorbereitungskurse zur Heilpraktiker-Psychotherapie-Überprüfung beginnen am 1. und 3. März 2011 in der Tile-Wardenberg-Str.24, 10555 Berlin.