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Heilpflanze Teebaum - Teebaumöl Herstellung & Anwendung

Autor: kasakscha | Erstellt am: 29.12.2009 | Gelesen: 3835
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Teebaumöl vom Teebaum (Melaleuca alternifolia) ist ein beliebtes Hausmittel und besitzt eine abtötende Wirkung auf Bakterien, Viren und Pilze und wird oft als "Wundermittel" zur Behandlung von Akne, Pickel, Warzen ...

Teebaumöl
Teebaumöl
Viele Kräuter sind den Menschen seit dem Mittelalter bekannt. Die Kraft der Heilpflanzen konnte Kranke wieder gesund machen, die Schwachen stärken. Wer sich in der Welt der Pflanzen gut auskannte, kam den anderen besonders unheimlich vor. Man vermutete, dass es bestimmte Frauen waren, die hexen konnten. Man sah auch, wie sie bei der Behandlung verschiedene Gläser mit Gewächsen nutzten, manche mussten erst über Nacht stehen, bevor sie gut wirkten.

Das Interesse an den Kräutern

Die Hexenzeit ist auch vorübergegangen, aber das Interesse an den Kräutern blieb. Nun konnten die Menschen ätherische Öle gewinnen. Der Teebaum heißt in der griechischen Sprache „Melaleuca alternifolia". Er stammt aus Australien. Schon vor vielen Jahren nutzten die Aborigines das Teebaumöl. Ganz schnell hatten sie herausgefunden, dass wenn man die Blätter zerdrückt, kommen Öle frei, die sehr positiv auf die Gesundheit einwirken. Sie atmeten das Teebaumöl ein und wurden gesund. Aber die Aborigines nutzten die Blätter des Teebaumes auch für die Behandlung der Wunden. Dazu brauchten sie die Zweige, die ganz verrieben wurden.

Die Pflanze kommt nach Europa

teebaumWann wurde das Teebaumöl nach Europa gebracht? Es geschah im Jahre 1770, als Australien entdeckt wurde. Man kennt auch den Namen des Mannes, der diese Heilpflanze nach Europa einfuhr. Es war James Cook. Es existieren sehr viele Arten. Man zählt nun etwa 215 Arten des Teebaumes. Der Teebaum ist ganz unkompliziert. Er kann oben zerstört werden, aber seine Wurzel wird trotzdem weiter wachsen. Deswegen baut man ihn auch in Plantagen an.

Die Medizin

Der Teebaum brachte den Menschen viel Nutzen, aber trotzdem vergaß man von dem Teebaumöl für einige Zeit. Es war mit der Entwicklung der Medizin verbunden. Die Menschen kauften sich nun Antibiotika. Die Medizin war auf dem Markt erhältlich. Doch es gab bald wieder Personen, die zu dem altbewährten Mittel zurückkehrten. Später glaubte man wieder sehr an die Kraft des Teebaumöls, und um die Pflanze in ihrer Nähe zu haben, legten die Leute ganze Plantagen an.

Die Aborigines und Europäer

Die Aborigines mussten die Blätter und Äste zerdrücken, so dass sie an das kostbare ätherische Öl kommen konnten. Die Europäer hatten schon ihre Technik, sie konnten destillierten. Die Gewinnung des Teebaumöls war jetzt von einer Seite einfacher, die Blätter mussten durch den Wasserdampf erhitzt werden. Das Öl ist in Säckchen drin. Durch das Erhitzen platzen diese. Bei der Destillation sind das Öl und das Wasser noch zusammen, aber man nutzt die Eigenschaften dieser Elementen aus: aus der Physik kennen wir, dass Öl immer leichter ist als das Wasser. Also wird das Öl oben schwimmen, man kann es abfangen.

Die Menge

Obwohl die Technik den Prozess der Gewinnung des Teebaumöls mehrfach verbessert hat, ist es doch kompliziert eine große Menge des Teebaumöls zusammenzubekommen. Die Fakten sprechen für sich selbst. Möchte man zehn Liter Teebaumöl gewinnen, so muss man 1500 Pflanzen verwenden. Das ist sehr viel, weil dazu 500 Quadratmeter Fläche angebaut werden.

Hohe Preise und Mogelpackungen

teebaumoelWer das Teebaumöl anwenden möchte, wird bald merken, dass die Preise ziemlich hoch sind. Zu dem teuren Produkt kommt es deswegen, weil die Herstellung aufwendig ist. Es gibt sofort auch Anbieter, die „Mogelpackungen" vorschlagen. Da soll man gut aufpassen. Es muss 100% Teebaumöl vorhanden sein, es dürfen keine anderen Beimischungen auf der Verpackung entdeckt werden. Viele Kunden verlassen sich auf das Wort „naturrein". Aber nicht immer heißt das dann auch, dass es wirklich 100% Teebaumöl ist. Es werden eben noch andere naturreinen Öle benutzt. Am besten, man lässt sich bei einem Apotheker beraten.

Unterschiedliche Produkte

Das Teebaum bzw. Teebaumöl erscheint nun in unterschiedlichen Produkten. Viele Menschen benutzen Teebaumöldrops, die Jugendlichen mögen mehr Kaugummis, sie sorgen für einen frischen Atem und die Mundhygiene. Wer Probleme mit seiner Haut hat, kann die Teebaumölseife ausprobieren, schon bald wird man erkennen, dass sie eine besondere Handpflege bietet. Bei windigem, kaltem Wetter leiden sehr unsere Lippen. Auch hier kommt das Teebaumöl zur Hilfe. Es ist dann in der Form eines Lippenpflegestiftes.

Bei Akne und Hautunreinheiten wie z.B. Warzen kann man sich gut auf das Gesichtswasser, das aus Teebaumöl hergestellt ist, verlassen. Das Teebaumöl wird noch in Zahncremen, Bodylotions, Duschgels, Hautcremen, Shampoos benutzt.
 
 
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