Heilerdewickel
Heilerde ist in Reformhäusern und Apotheken erhältlich oder man kann sie in der Online Apotheke von Neu
Pillenpharm bestellen. Wegen ihres hohen Gehalts an Kieselsäure und Mineralien wie Magnesium, Eisen und Titan wird sie oft für Masken und Packungen kosmetisch für die Hautpflege genutzt oder innerlich zur Heilung von Magen- und Darmerkrankungen verwendet. Heilerde und Apfelessig wirken optimal miteinander. Heilerde entzieht dem Körper Feuchtigkeit, Fett und Wärme. Sie bindet Ausdünstungen sowie Gifte und hemmt das Wachstum von Pilzen aller Art. Gemeinsam mit der Heilerde unterstützt Apfelessig die kühlende
Wirkung des Wickels und mildert den Juckreiz. Angewendet wird der
Heilerde-Apfelessig-Wickel bei Akne, unreiner Haut, Halsschmerzen, Insektenstichen, Magenschleimhautentzündung, Sehnenscheidenentzündung, Venen- und Lymphgefäßentzündungen sowie in der Frauengesundheit bei stillenden Müttern, die an einer Brustentzündung oder an Milchstau leiden. Für den Heilerde-Apfelessig-Wickel benötigen Sie folgendes Material:
- Heilerdepulver
- Apfelessig
- 1 Plastiklöffel
- 1 Schüssel aus Plastik, Glas oder Porzellan
- 1 Mulltuch als Innentuch
- 1 Handtuch als Außentuch
- Eventuell Wasser und Olivenöl
Die Heilerde muss mit dem Apfelessig zu einem dickflüssigen Brei verrührt werden. Der Brei wird in der Mitte des Mulltuchs etwa einen Zentimeter dick aufgetragen und das Tuch dann darüber geschlagen. Dieses Päckchen wird auf die schmerzende Stelle aufgelegt und mit dem Außentuch abgedeckt. Der Heilerde Wickel trocknet nach ein bis zwei Stunden ein und sollte dann entfernt werden. Wenn die Anwendung noch stärker kühlen soll, kann man die
Heilerdepaste auch dicker als einen Zentimeter auftragen. Zu beachten ist, dass Heilerde nicht mit einem Metalllöffel gerührt oder in einem Metallgefäß aufbewahrt werden darf. Die Wirkung würde dadurch beeinträchtigt. Da Heilerde entfettet, sollte die Haut nach der Anwendung mit einem milden Öl leicht eingerieben werden. Der Heilerdewickel kann, besonders wenn die oben beschriebene Anwendung zu Hautirritationen führt oder größere Hautpartien abgedeckt werden sollen, auch stark mit Wasser verdünnt angewendet werden.
In diesem Fall wird ein Tuch in den verdünnten
Heilerdebrei getaucht, ausgewrungen und angelegt. Der Heilerdewickel kann auch länger, beispielsweise über Nacht, einwirken, wenn man die Heilerde nicht mit Apfelessig, sondern mit einem Öl, zum Beispiel Olivenöl, anrührt. Dann bleibt er 12 bis 24 Stunden feucht. Auch Eiswickel werden bei der Schmerzbehandlung wirksam eingesetzt und lindern Kopfschmerzen, Sonnenbrand, Verbrennungen und Verstauchungen. Für einen Eiswickel werden Eisstückchen klein gehackt, mit Stoff umwickelt und auf die schmerzende oder verbrannte Stelle gelegt. Beim Eiswasserwickel wird ein Tuch in eiskaltem Wasser getränkt, ausgewrungen und aufgelegt. Eiswickel sollten maximal 5 Minuten auf der betroffenen Körperpartie aufliegen.