Wenn der Körper übersäuert ist, kann es zu folgeschweren Erkrankungen und schmerzhaften Symptomen kommen. Durch die Durchführung einer Schmerztherapie, oder auch durch eine spezielle Schmerzbehandlung, kann man die Symptome zwar lindern, aber ohne die Übersäuerung des Organismus auszugleichen, werden die Beschwerden langfristig nicht abklingen und sich wahrscheinlich noch verschlimmern. Am erfolgreichsten kann man eine Übersäuerung mit Heilanwendungen behandeln. Hier sind einige Vorschläge:
Abführen mit Bittersalz: Bittersalz ist ein leicht bitter schmeckendes Mineralsalz aus Magnesiumsulfat und Magnesiumvitriol. Es wird aus Bitterwasser gewonnen, einem natürlich vorkommenden Mineralwasser, das sich für eine abführende Trink-Kur eignet. Zum Abführen lösen Sie einen gestrichenen TL Bittersalz ein einem viertel Liter Wasser auf und trinken diese Mischung schluckweise eine Stunde vor dem Frühstück. Sie sollten Bittersalz allerdings nur maximal 3 Tage hintereinander nehmen.
Entgiftender Baseneinlauf: Jeder Einlauf entgiftet den Körper und schwemmt Stoffwechselschlacken aus. Ein Baseneinlauf mit Natriumbikarbonat liefert dem Organismus bei Übersäuerung gleichzeitig noch die zur Neutralisation der Säuren dringend benötigten Basen. Sie können die Anwendung ohne weiteres selbst durchführen. Wenn Sie zum ersten Mal einen Einlauf mit einem Einlaufgerät (Irrigator) durchführen, ist es allerdings empfehlenswert, dies zusammen mit einer medizinisch ausgebildeten Person zu tun. Für den Baseneinlauf lösen Sie 3g Natriumbikarbonat (erhältlich in Apotheken oder in einer
Internetapotheke) in ¾ Liter warmem Wasser (30-35 Grad Celsius) auf. Die Flüssigkeit sollten Sie mindestens 15 Minuten lang im Darm halten.
Abführen mit Sauerkrautsaft: Trinken Sie über den ganzen Tag verteilt einen Liter Sauerkrautsaft. Die ersten beiden Gläser müssen auf nüchternen Magen, nach dem Aufstehen, getrunken werden. Auch diese Art der Abführung sollten Sie nicht länger als 3 Tage hintereinander durchführen.
Strenge Fastenkur: Fasten eignet sich nicht nur zum Gewicht verlieren und abnehmen, sondern auch besonders gut zur Entsäuerung des Körpers. Bei einer Fastenkur werden die im Darm gelagerten Stoffwechselschlacken und Säuren über Nieren, Lunge, Darm und Haut ausgeschieden. Beginnen sie die Fastenkur am Morgen mit einer Darmreinigung. Nehmen Sie dazu Bittersalz ein, oder machen Sie einen Einlauf. Trinken Sie während der strengen Fastenkur nur milde, ungesüßte Kräutertees und Gemüseabkochungen. Nehmen Sie nur die Brühe zu sich, nicht das Gemüse. Die Brühe sollten Sie nicht wie gewohnt trinken, sondern löffelweise einnehmen. Frühstück und Abendessen bestehen aus Kräutertee. Zur Entschlackung besonders geeignet sind Fenchel, Anis, Melisse, Lindenblüten, Schafgarbe, Löwenzahn und Brennnessel. Mittags gibt es Gemüseabkochungen, dabei sollten Sie blähendes Gemüse, wie zum Beispiel Kohl, vermeiden und auf Salz verzichten.