In der Welt gibt es eine Reihe von Hauttypen. Die heute noch gängige Klassifikation wurde 1975 durch den amerikanischen Dermatologen Thomas Fitzpatrick entwickelt. Das Konzepte zielte darauf ab, dass ein bestimmten Hauttyp eine bestimmte Menge Sonneneinstrahlung vertragen kann, ohne dass er sich ordentlich schützt durch eine Sonnenschutzcreme. Allerdings ist bei Anwendung dieses Konzepts von dem Einzelnen Vorsicht geboten, denn die Augen- und die Haarfarbe kann nur ein Indiz sein was Hauttyp Fragen angeht. Viele sind von den Genen auch vorbelastet, das heißt es sich Mischlinge. Und hier treffen die von Thomas Fitzpatrick aufgestellten Thesen nicht zu.
Entscheidend für die Bestimmung des Hauttyp ist einzig letztlich der prozentuale Gehalt von Eumelanin, das in der Haut enthalten ist. Grundsätzlich gilt die Haut vor starker Sonneneinstrahlung zu schützen. Was die Bestimmung von einem Hauttyp allerdings angeht, so unterscheidet man zwischen dem Keltischen Hauttyp (auch Typ I genannt) und dem Nordischen
Hauttyp (Typ II). Typ I hat zum Merkmal, dass dieser eine sehr helle Hautfarbe aufweist und vor allem auch rötliches oder hellblondes Haar, sowie blaue, grüne oder hellgraue Augen. Typ II indes he lle Hautfarbe hat und blonde oder hellbraune Haare, sowie blaue, graue oder grüne Augen. Die Eigenschutzzeit bei diesen beiden Hauttypen ist mit unter 10 Minuten bzw. mit 10 bis 20 Minuten recht wenig. Doch trägt dieser Zeitrahmen dazu bei, dass hier ein gewisser Schutz entsteht.