Läuse wenn Kopfhaut juckt?
Fast jedes Kind hatte schon mal Kopfläuse. Die kleinen Biester erkennt
man daran, dass die Kopfhaut sehr stark juckt. Die Läuse selbst sind
nur ca. 3mm groß und sind hellgrau bis braun. Durch das Jucken können
Kratzwunden entstehen, die sich entzünden können.
Aber wie kämpft man mit einfachen Mitteln, die in jedem Haushalt
zu finden sind, gegen die Plagegeister an? Ein altbewährtes Hausmittel
gegen Kopfläuse ist zum Beispiel das auskämmen. In dem Fall nehmen Sie
einen engen Kamm, tränken diesen in Öl und kämmen dann das Haar damit.
Die Läuse bleiben an dem Öl haften.
Eine weitere Möglichkeit ist das Haare waschen mit (Garbadille-
oder Holz-) Essig. Trocknen Sie die Haare danach jedoch nicht, sondern
wickeln Sie einen wasserdichten Verband herum und lassen Sie diesen
zwei Stunden zum Einwirken drum. Danach können Sie die Haare dann
auswaschen. Mit einem Nissenkamm können Sie die Kopfläuse dann heraus
kämmen. Das sollten Sie nach acht Tagen wiederholen, um ganz sicher zu
sein, das keine Läuse mehr vorzufinden sind.
Das dritte Hausmittel gegen Kopfläuse ist die Haare mit Mayonaise
einzureiben und zwei Stunden einwirken zu lassen. Das die Mayonaise
nicht tropft, empfiehlt es sich, Frischhaltefolie um Ihr Haar zu
wickeln. Danach gründlich ausspülen und die kleinen Biester sind weg.
Durch das Fett in der Mayonaise können die Läuse nicht überleben und
ersticken.
Alle Kinderkuscheltiere, Haarspangen, Bürste und ähnliches sollten
Sie, wenn die Hausmittel gegen Kopfläuse erfolgreich waren, für
mindestens sechs Stunden in die Tiefkühltruhe legen. Durch die Kälte
erfrieren die Läuse.
Angeblich machen
Kopfläuse auch einen Bogen um Haarspray.