Zur Hautpflege brauchen wir nur wenige Kosmetikprodukte
Heller oder dunkler Hauttyp?
Die Haut ist eines der vielfältigsten und größten Organe des Menschen. Sie umgibt den gesamten Körper und spendet den darunter liegenden Gewebezellen und Organen Schutz. Jeder Mensch hat eine unterschiedliche Hautstruktur und ist damit einem bestimmten Hauttyp zuzuordnen. Dieser Hauttyp bestimmt nicht nur die Farbe und Beschaffenheit der Haut, sondern ebenso Augenfarbe und Haarfarbe. Außerdem kann man die Hauttypen auch nach der Zeitspanne beurteilen, in der man im Sommer einen Sonnenbrand bekommt.
So gehören besonders helle Hauttypen der Risikogruppe an, die durch Sonneneinstrahlung eher rot als braun wird und dadurch das Hautkrebsrisiko steigt. Diese sollten dann auch direkte UV-Strahlung vermeiden, eine Sonnencreme mit hohem UV-Schutz kaufen und sich vor allem im Sommer unter einen Sonnenschirm flüchten.
Dunkle Hauttypen haben häufig eine olivefarbene Hautfarbe sowie dunkle Haare und Augen und haben deswegen ein geringeres Risiko, einen Sonnenbrand zu bekommen. Allerdings sollten sich auch dunklere Hauttypen vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Das Hautkrebsrisiko ist zwar geringer als bei hellen Hauttypen, aber trotzdem noch hoch genug, um einen gesunden Respekt vor UV-Strahlung aufzuzeigen.
Von normaler Haut bis hin zur trockenen Haut
Bei der Gesichtshaut gibt es, unabhängig von der Hautfarbe, nach Beschaffenheit und Eigenschaften eingeteilte Hauttypen. Man unterscheidet zwischen normaler Haut, fettiger Haut, Mischhaut, sensibler Haut und trockener Haut. Es gibt natürlich noch viele weitere Untergruppen und Hauttypen, aber diese fünf sind am häufigsten in der Bevölkerung verbreitet.
Am zufriedensten dürfen die Menschen sein, die mir normaler Haut gesegnet sind, denn diese kann man mit den meisten Pflegeprodukten versorgen. Normale Haut ist aber nicht nur angeboren, sie ist auch Zeichen eines gesunden Lebenstils mit psychischem Wohlbefinden sowie der richtigen Ernährungsweise mit nährstoffreicher Nahrung.
Sollte man sich zum Beispiel falsch ernähren mit vielen fettigen Speisen, oder in besonders gestressten Zeiten kann man dies in Form von Pickeln oder rötlichen Flecken an der Gesichtshaut erkennen. Manchmal führt das sogar zu einer dauerhaften oder temporären Veränderung des Hautbilds zu trockener oder fettiger Haut.
Trockene Haut entsteht meist durch eine verminderte Talgproduktion und dem damit zusammenhängenden Fettmangel. Besonders ältere Menschen sind von diesen Problemen betroffen. Trockene Haut ist sehr feinporig und kann sich wie Schmirgelpapier anfühlen. Es kann auch vorkommen, dass die Haut an manchen Stellen spannt und Juckreize verursacht. Außerdem reagiert sie empfindlicher auf Temperaturen als die normale Haut und reißt schneller ein.
Im Gegensatz dazu klagen Jugendliche oft über fettige Haut. Dessen Ursache ist eine übermäßige Produktion der Talgdrüsen. Besonders aktiv sind diese auch während Schwangerschaften oder der Menstruation einer Frau. Auch Stress im Beruf kann diese Wirkung hervorrufen. Außer der richtigen Pflege mit bestimmten Cremes ist eine nährstoffreiche Ernährung und den Verzicht auf übermäßigen Alkoholkonsum zu empfehlen.
Lassen Sie sich beraten!
Die Mischhaut bezeichnet Hauttypen, die aus mindestens zwei der anderen bereits genannten
Hauttypen besteht. Am besten, man lässt von seinem Hautarzt oder einer professionellen Kosmetikerin bestimmen, welchem Hauttyp man angehört und welche Pflegeprodukte dafür am besten geeignet sind, da es bei der Auswahl der richtigen Kosmetikprodukte viel zu beachten gibt.
Jeder Hauttyp ist anders, und deswegen braucht jeder spezielle Pflege. Dabei hat man zwar die Veranlagung zu einem bestimmten Hauttyp, kann aber durch die richtige Ernährung und Lebensweise seine Haut systematisch verbessern und auf Dauer gesünder machen.