(Online-Artikel.de) - Noch immer parken viele Leute ihre Ersparnisse auf einem Sparbuch.
Angesichts der Rendite, die diese Anlageform einbringt, ist es allerdings fraglich, ob das die beste Form der Geldanlage ist.Für ein Sparbuch entscheiden sich vor allem Personen, die eine gewisse Sicherheit und Flexibilität bei ihren Geldgeschäften schätzen. Bei den meisten Anlageformen, die einen höheren Zinssatz bieten, muss man auf einen dieser Punkte verzichten. So bietet die Festgeldanlage zwar ein hohes Maß an Sicherheit, dafür ist sie aber durch einen völligen Mangel an Flexibilität gekennzeichnet. Hat man sein Geld erst einmal angelegt, kann man über einen relativ langen Zeitraum nicht mehr darauf zugreifen. Umgekehrt stellt sich die Situation beim Aktienhandel dar. Hier ist man zwar flexibel, was das Kaufen und Verkaufen der Papiere angeht, dafür gibt es aber keine Garantie, dass man nicht alles, inklusive seiner Einlage verliert.
Es gibt allerdings eine Möglichkeit, sein Geld zu vermehren und trotzdem Sicherheit und Flexibilität zu genießen. Gerade für Gering- und Mittelverdiener empfiehlt es sich, Geld auf einem sogenannten
Tagesgeldkonto zu sparen. Im Vergleich mit einem Sparbuch erhält man bei dieser Form der Geldanlage sehr hohe Zinssätze.
Obwohl die Zinssätze des Tagesgeldkontos wesentlich höher sind, als die eines Sparbuches, bietet es doch die gleiche Sicherheit. Die erbrachte Einlage, zuzüglich der erwirtschafteten Zinsen, bekommt man garantiert ausbezahlt. Man braucht sich als Anleger keine Gedanken darüber zu machen, dass das Geld verloren gehen könnte, weil die Bank sich verkalkuliert hat. Alle Banken, die ihren Sitz innerhalb der europäischen Union haben, sind gesetzlich verpflichtet, die Einlagen abzusichern. Diese Absicherung erfolgt über eine nationale Entschädigungseinrichtung, die garantiert, dass man nicht Risiko läuft, das gesamte Ersparte auf einen Schlag zu verlieren, etwas, das einem bei einem Börsencrash mit einer Geldanlage in Aktienform durchaus passieren kann.

Im Punkt Flexibilität ist das Tagesgeldkonto dem Sparbuch sogar überlegen. Während bei vielen Sparbücher eine Höchstsumme festlegt ist, die innerhalb einer bestimmten Zeitspanne abgehoben werden darf und auch immer eine Mindestsumme auf dem Konto verbleiben muss, kann man nach Ablauf einer Sperrfrist, die nach der Kontoeröffnung meistens für 30 Tage gilt, jederzeit die komplette Einlage abheben.
Betrachtet man diese Fakten, macht es überhaupt keinen Sinn, sein Geld weiter auf einem Sparbuch zu lassen oder eines zu eröffnen. Es ist weitaus rentabler und ebenso sicher, ein Tagesgeldkonto zu eröffnen.
Nina Endres