Model Christian Engel ist Hardgainer
Sportler, insbesondere
Bodybuilder stellen häufig fest, dass sie trotz intensiven Trainings nicht das gewünschte Trainingsziel erreichen. Hierbei stellt sich dann, insbesondere für Anfänger Frage, welche Bereiche des Trainings geändert werden müssen, damit die gewünschten Trainingsziele erreicht werden können. Sofern sich die Sportler mit dieser Frage beschäftigen, werden sie häufig feststellen, dass sie so genannte
Hardgainer oder
Softgainer sind.
Bin ich Hardgainer?
Hardgainer sind Sportler die äußerst viel trainieren können aber dennoch nicht die gewünschte Muskelmasse aufbauen können. Der Grund liegt darin, dass sie häufig einen sehr hohen Stoffwechsel haben. Dies hat zur Folge, dass sämtliche Kalorien, die durch die tägliche Nahrung aufgenommen wurden bereits durch den Alltagsstress, spätestens aber durch das Training verbraucht werden. Für einen adäquaten Muskelaufbau ist allerdings ein gewisser Kalorienüberschuss nötig.
Hardgainer hingegen besitzen ein Kaloriendefizit, weshalb nicht ausreichend Kalorien zum Aufbau von Muskelmasse vorhanden sind.
Im Gegensatz dazu haben Softgainer ein anderes Problem. Softgainer besitzen regelmäßig einen Kalorienüberschuss, der allerdings der Art hoch ist, dass sämtliche Kalorien nicht in Muskelmasse umgewandelt werden können, sondern der Überschuss im Körperfett umgewandelt wird. Dies liegt daran, dass Softgainer ein äußerst langsamen Stoffwechsel haben. Die Kalorienmenge, die durch die tägliche Nahrung aufgenommen wird, wird daher im Gegensatz zum Hardgainer nicht durch das Training verbraucht. Somit haben Softgainer zwar regelmäßig sehr viel Muskelmasse, bauen aber gleichzeitig dazu einen sehr hohen Körperfettanteil auf.
Die Gründe, weshalb der Stoffwechsel im Gegensatz zu normalen Sportlern verändert ist, sind vielfältig. Im Regelfall ist der Stoffwechsel erblich bedingt. Aber auch die Möglichkeit von externen Einflüssen, wie Stress oder Krankheit, können den Stoffwechsel in beide Richtungen beeinflussen. Grundsätzlich können daher
Hardgainer und
Softgainer bereits durch eine angepasste und ausgewogene Lebensweise den Stoffwechsel beeinflussen.
In den Fällen, in denen eine angepasst und ausgewogene Lebensweise nicht zu dem gewünschten Ergebnis führen und der Stoffwechsel daher immer noch im Vergleich zum normalen Stoffwechsel unterschiedlich ist, sollten Hardgainer und Softgainer bestimmte Regeln bezüglich des Trainings und der Ernährungsweise einhalten, um letztlich dennoch zum gewünschten Trainingsziel zu kommen.
Hardgainer müssen im Bereich der Ernährung das Kaloriendefizit ausgleichen. Dies bedeutet, dass zusätzlich zur täglichen Nahrung ein hohes Maß an Kalorien eingenommen werden muss, damit das Kaloriendefizit zu einem Kalorienüberschuss verändert wird. Hierzu eignet sich die Einnahme von Wight Gainern. Diese haben ein äußerst hohen Anteil von Kalorien und Proteinen. Die Einnahmedosis sollte daran bemessen werden, dass der Hardgainer nach der Einnahme bzw. nach dem Training noch so viele Kalorien übrig hat, die nötig sind, um das Muskelwachstum zu beschleunigen. Es sollte allerdings nicht so viel eingenommen werden, dass er am Schluss zu viele Kalorien übrig hat, wodurch eine Fetteinlagerung stattfinden kann. Um die richtige Einnahmemenge zu berechnen steht dem Sportler das Fachpersonal gerne zur Verfügung.
Neben der Ernährung sollte der Hardgainer darauf achten, dass das Training ebenfalls angepasst wird. Der
Hardgainer Trainingsplan sieht viele Ruhepausen zwischen seinen Trainingseinheiten vor, um nicht zu viele Kalorien zu verbrauchen. Es ist somit nötig, dass der Hardgainer sein Training auf ein Minimum reduziert. Auch zwischen den Trainingstagen sollten ausreichend Ruhepausen eingeplant werden.
Bin ich Softgainer?
Der Softgainer benötigt keine zusätzlichen Kalorien. Dadurch, dass er bereits einen Kalorienüberschuss hat, würde eine zusätzliche Kalorieneinnahme zu einer weiteren Fetteinlagerung führen. Im Gegensatz dazu sollte der Softgainer darauf achten, dass er seine Ernährung sehr kalorienarm bestreitet. Hierbei helfen Fatburner oder Lowcarb Produkte. Durch die Beschränkung der Kalorieneinnahme kann der Kalorienüberschuss verringert werden und somit die exakte Kalorienmenge hergestellt werden, die gerade noch ausreicht um einen Muskelaufbau zu fördern.
Das tägliche Training des Softgainer sollte im Gegensatz zum Hardgainer intensiver und häufiger stattfinden. Der Softgainer muss bereits angesammelte Körperfettanteile abtrainieren und verhindern, dass dennoch vorhandene überschüssige Kalorien im Körperfett umgewandelt werden. Deshalb sollte der Softgainer weniger Pausen während des Trainings einlegen und täglich trainieren.
Fazit:Insgesamt haben es sowohl der Softgainer als auch der Hardgainer im Vergleich zu regulären Sportlern schwerer die gewünschten Ziele zu erreichen. Sofern allerdings einige Regelungen beachtet werden und auch konsequent durchgehalten werden, können auch diese Sportler das Trainingsziel erreichen. Bereits nach den ersten Wochen können neue Ergebnisse erreicht werden. Sowohl Hardgainer als auch Softgainer können aus ihrem einstigen Handikap Gewinn schlagen.