Bei der aktuellen Reizüberflutung der Kunden speziell im Bereich Optik und Akustik gewinnt die Haptik – also das Fühlen – immer mehr an Bedeutung. In den letzten 20 Jahren sind die täglichen Reize für unser Auge und Ohr um das 32 – fache gestiegen. Wenn wir uns diese Zahl einmal verdeutlichen, so bedeutet dies nichts anderes, als dass wir vor 25 Jahren mit einer gemächlichen Geschwindigkeit von 10 km/h die Reize entgegen nahmen und jetzt diese bei einer Wahnsinnsgeschwindigkeit von 320 km/h auf uns einprasseln. Bedingt durch diese Penetration, reagieren diese Sinne abwehrend und selektieren die Vielzahl der Eindrücke. Anders ist es beim Tasten, Fühlen. Aus der Forschung wissen wir, dass der Mensch doppelt soviel merkt, sobald er etwas gefühlt bzw. in Händen hatte, im Gegensatz zum Sehen und Hören!
Nutzen Sie diese Erfahrungen auch für Ihre Produkte am Point of Sale. Animieren Sie den Kunden dazu, dass er Ihr Produkt spontan anfasst. Geben Sie ihm die Möglichkeit für ein haptisches Erlebnis, nämlich das Erfühlen Ihres Produktes. Das Team vom Planungsbüro Arnold Full beschäftigt sich gerade bei der Entwicklung von Displays und Warenpräsentern mit diesem wichtigen Punkt. Auch bei Geschäftsraumplanungen nimmt dieser Aspekt in den Überlegungen breiten Raum ein. Hierzu zählt natürlich auch, dass die Umgebenden Materialen ebenfalls zu Ihrem Produkt passen und die gleiche Sprache sprechen. Sind dann alle diese Punkte optimal berücksichtigt, kann immer wieder festgestellt werden, dass gerade durch die Haptik das Produkt schneller und dauerhafter beim Kunden verankert wird. Logischer Weise wird dadurch natürlich die Kaufentscheidung aktiv und positiv beeinflusst. Deshalb nutzen Sie mehr als zwei Sinne bei der Darstellung Ihrer Produkte!