PresseinformationZum ersten Mal in Berlin
Hanoch Rosenn
SpeechlessDie Reise eines Mannes in die dreidimensionale Welt
Show09. Februar bis 04. März 2012, Di – Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr
Hanoch Rosenn vereint das, was nur schwer vereinbar scheint: Technik, Mensch und wortlose Poesie. In seiner multimedialen Show entführt der Pantomime auf eine fantastische Reise, die zwischen Realität und Illusion changiert.
Ein digitales Bühnenbild, 3D-Animationen, effektvolles Lichtdesign und faszinierende Pantomime schaffen ein Parallel-Universum, das die Zuschauer in seinen Bann zieht. Originell und immer wieder überraschend stellt Hanoch Rosenn die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. Als äußerst erfahrener Regisseur inszeniert er eine raffinierte Show, die von den Hoffnungen und Träumen der Menschheit erzählt.
„Speechless" – „sprachlos" also – teilt sich der Ausnahmekünstler seinem Publikum erstmals in Berlin mit und fusioniert gekonnt Video, Licht und Pantomime. „Poetisch", „humorvoll" und „atemberaubend" sind die wohl treffendsten Attribute, um Rosenns aktuelles Programm zu beschreiben, das generationenübergreifend begeistert.
Weitere Infos unter www.tamirshow.com/new/eng/
Karten-Telefon 030-390 665 50 oder
karten@tipi-am-kanzleramt.de
Karten inkl. aller Gebühren: VVK € 19,50 – 34,50 Abendkasse € 16,60 – 29,30 Studentenkarten an der Abendkasse: € 12,50
Pressestimmen„Hanoch Rosenn übertrifft sich diesmal selbst"
www.kulturpur.de
„A top notch performance that uses cutting edge technology and striking artistic creativity"
Shay bar Yaakov- Ydiot (größte israelische Tageszeitung)
„Pure entertainment" – „Astonishing" – „a virtuoso" „pure poetry" - "5 stars ***** "
M. Handelszaltz – haaraetz (isralische Tageszeitung)
„
A production fit for international audiences. A fascinating combination between a perfection in performance and a sophisticated use of technology"Amos Oren Atar Habama (israelische Zeitschrift)
Zur PersonHanoch Rosenn, geboren in London, immigriert im Alter von vier Monaten nach Israel, wo er in Jerusalem aufwächst. Mit Fünfzehn beginnt er unter Joseph Mondi ein Studium am Jerusalemer Jugendtheater und kommt in einem Kurs von TV-Reporter Amos Arbel erstmals mit der Pantomime in Berührung. Eine Erfahrung, die den Grundstein für Rosenns tiefe Verbundenheit mit dieser Kunstform legt. Als Oberschüler nutzt er auf einer Deutschlandreise die Straße als Bühne für seine Performances. Zurück in Israel kreiert er als Oberschüler sein erstes Soloprogramm, das im Pargod Theater (Jerusalem) aufgeführt wird. Das Publikum ist begeistert und die Pantomimenkunst zieht Rosenn endgültig in ihren Bann: Noch vor dem obligatorischen Einzug in den Armeedienst reist er nach Paris, um bei Etienne Le Cruz, dem „Vater der modernen Pantomime" und Lehrer von Marcel Marceau, zu studieren.
Nach Eintritt in den Militärdienst wird Hanoch Rosenn offiziell als Pantomimekünstler anerkannt und gibt während seiner dreijährigen Armeezeit zahlreiche Shows in Israel - auch in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern. 1980, gegen Ende seines Armeedienstes, wird Rosenn zum Regisseur sämtlicher Unterhaltungsshows im israelischen Militär ernannt und ist für Arrangement sowie Choreographie der Programme verantwortlich.
Auch nach der Armeezeit entwickelt Hanoch Rosenn seine Pantomime weiter. Er zeichnet unter anderem für eine Show verantwortlich, die am Theater Tel Aviv präsentiert wird und von 1981-1984 im ganzen Land gastiert. Zur selben Zeit spielt Rosenn an der Seite von Hanna Lasloo im Musical „Plantor – the Man from Outer Space" sowie in der populären israelischen Fernsehsendung „Two of the same kind", wo er als „Panto" erstmals einem sehr breiten Publikum bekannt wird. Ein an seinen Rollennamen angelehntes Programm, das er inszeniert und in dem er auch mitspielt, erhält 1984 den renommierten „Harp of David"-Preis in der Sparte „Family Show".
1985 reist Rosenn in die Vereinigten Staaten, wo er sich intensiv der Artistik widmet, an verschiedenen Schauplätzen auftritt und bei einem kommerziellen Pantomime-Wettbewerb den Preis „Bester Pantomime in New York" gewinnt. Ein Jahr später kehrt er nach Hause zurück und entwickelt die Pantomimenshow „Don't Pine me Down", die er über eintausend Mal in Israel zum Besten gibt und die 1987 sogar für sechs Monate am Broadway gastiert.
1989 kooperiert Rosenn dann mit dem Haifa Theater; aus der Zusammenarbeit geht die Musicalproduktion „Peter Pan" hervor. Die gefeierte Inszenierung vereint gekonnt Pantomime mit unglaublichen Bühneneffekten und steht zwei Jahre in Israel auf dem Spielplan. 1992 kreiert und performed Hanoch Rosenn seine neue Show „Breaking The Sound Barrier", die durch Pantomime in Verbindung mit riesigen Requisiten und Videofilmen besticht. Von der Presse mit sehr guten Rezensionen bedacht, gastiert das Programm unter anderem in Israel, beim Edinburgh Festival und in Singapur.
1994 dann produziert Hanoch Rosenn seine Show „Entertainment without Words ", mit der er nicht nur in Israel Erfolge feiert, sondern durch die ganze Welt tourt (Gastspiele unter anderem in den USA, China, Singapur, Taiwan, Philippinen, Brasilien, Thailand, Kolumbien, Argentinien, Italien, Schweiz, Deutschland, Frankreich). Im selben Jahr inszeniert er „The Story of a Sperm" an der Bet Zhvi Schauspielschule. Das Stück zieht in Israel starke Aufmerksamkeit auf sich und wird vom Bet Lessin Theater auf den Spielplan gesetzt.
Den nächsten Erfolg landet Hanoch Rosenn 1996 mit einer Musical-Version vom „Dschungel-Buch", die mit dem israelischen Preis für die „Beste Musicalproduktion des Jahres" ausgezeichnet wird. Andere Musicalproduktionen sind „Tarzan and Jane" und „The magical wheels". 1997 bringt er „Festigal" - eine Show für die Urlaubssaison – auf die Bühne eines 6.000-Plätze fassenden Theaters. Mit über 400.000 Zuschauern in fünf Wochen verzeichnet das Programm einen enormen Erfolg. Rund 100 Performer (Akrobaten, Musiker, Tänzer, Schauspieler etc.) machen die Show zu einem Riesenspektakel, das Musik, Tanz, akrobatische Einlagen, Spezialeffekte, Feuer, Wasser, Projektionen, Filme und vieles mehr vereint. Nach dem erstmaligen Erfolg führt Rosenn das Programm jedes Jahr unter einem anderen Motto, mit einer je anderen Geschichte und wechselnden Künstlern, weiter; aktuell zum zehnten Mal.
Ähnlich verhält es sich mit der „WOW Show", die sich durch Musik, Tanz, Artistik und internationale Comedy auszeichnet und an Shows à la Las Vegas erinnert; auch hier wechseln seit zehn Jahren Themen wie Schauspieler.
1997 übernimmt er im Film „Superboy" die Regie. Ein Jahr später führen ihn seine Wege nach Costa Rica, wo er mit dem Nationalen Symphony Orchester im Rahmen des „Sean's Animal Festival" ein Musikstück komponiert. Mit „The Right to Remain Silent" bringt Rosenn eine Show mit dem Spirit des 21. Jahrhunderts auf die Bühne, die neue Pantomime-Ansätze mit theatralen Requisiten, speziellem Lichtdesign, Soundeffekten, perfektem Timing und Rosenns starker physischer Präsenz kombiniert.
Neben allen Regiearbeiten reiste Rosenn mit seinen Solo-Performances durch die Welt.
Seine aktuelle Show „Speechless" kreiert Rosenn 2009 eigens für das israelische „Festival of Arts". In die Inszenierung lässt er seine langjährigen Erfahrungen als Regisseur einfließen: neue Techniken, theatrale Elemente, perfekte Pantomime, LED-Bildschirme und 3D-Animationen schaffen einzigartige Unterhaltung. „Speechless" gewann den „Preis für die Beste Show" in Israel und wurde unter anderem in Costa Rica, Kolumbien, Peru, Chile, Kroatien und Frankreich aufgeführt.