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Handy-Kamera über WLAN oder Mobilfunk fernsteuern

Autor: h_frank | Erstellt am: 18.08.2009 | Gelesen: 2817
Kategorie: Mobilfunk & Telekommunikation | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Ein neuartiger Service kombiniert die Möglichkeiten von Handykameras, Mobilfunk, Wireless LAN und Internet.

handy-auge.de
handy-auge.de
Das Ingenieurbüro Franke und Hägebarth präsentiert mit „handy-auge.de" einen völlig neuartigen Internet-Dienst zur Fernsteuerung von Handy-Kameras mit einer Reihe technischer Innovationen.

Durch die konsequente Nutzung der Internet-Technologie ergeben sich neue Anwendungsmöglichkeiten, die Maßstäbe setzen und Basis für zukünftige Weiterentwicklungen darstellen können.

Generell stellt der Dienst eine neue Anwendung für Handys dar. Das Handy wird nicht mehr als ständiger Begleiter betrachtet, sondern als fernsteuerbare abgesetzte Kamera, die für beliebige Überwachungsaufgaben eingesetzt werden kann. Ein Anwender kann über den Dienst mehrere Kamerahandys parallel nutzen.

Die Kombination aus Kamerahandy, Mobilfunk, Internet und einem zentralen Applikationsserver ermöglicht Kamera-Anwendungen unabhängig von Raum und Zeit, die so bisher nicht oder nur mit hohem Aufwand realisierbar waren.

Das Herz des Dienstes stellt der unter handy-auge.de öffentlich zugängliche Applikationsserver dar. Dieser, mit dem leistungsfähigen Betriebssystem Open Solaris (Sun Microsystems) ausgestattete Server beherbergt eine umfangreiche Service-Plattform, die (ebenso wie der Dienst selbst) komplett in der Programmiersprache Java geschrieben wurde und eine Eigenentwicklung des Ingenieurbüros Franke und Hägebarth darstellt.

Für den Anwender stellt der Applikationsserver die Kommandozentrale dar. Bei all seinen Aktivitäten kommuniziert er mit dieser Kommandozentrale. Dazu benötigt er lediglich einen beliebigen Computer oder ein Handy mit Internet-Browser.

Über den Browser kann er ein Sofortbild anfordern, Zeitaufträge und Zeitsequenzen programmieren sowie diverse Einstellungen und Konfigurationen vornehmen. Es wurde eine Funktion „Mobilbild" integriert, mit der man mit geringem Aufwand Bilder mittels eines anderen Handys anfordern und auf dessen Display anzeigen lassen kann.

Eine weitere Funktion ermöglicht die komfortable Verwendung von Kamerahandys als Webcam.

Der zentrale Applikationsserver kommuniziert über das Internet mit den Handys. Sowohl die Anforderung als auch die Übertragung der Bilder erfolgt mittels Internettechnologie. Auf die Verwendung von (im Mobilfunknetzen üblichen) SMS oder MMS wird völlig verzichtet. So entfallen die Zusatzkosten für die Nutzung dieser Mobilfunkdienste. Des Weiteren werden die unkalkulierbar langen Laufzeiten von SMS und MMS vermieden. Die MMS typischen Beschränkungen in Bezug auf die Größe der übertragenen Bilder entfallen. Moderne Kamerahandys sind heutzutage mit leistungsfähigen Kameras ausgestattet. Der Service handy-auge.de setzt durch die konsequente Anwendung der Internettechnologie Maßstäbe bei der Übertragung hochauflösender Bilder in Echtzeit.

Zusätzlich wird ein weiterer elementarer Vorteil erreicht: Es werden immer mehr Kamerahandys mit integriertem WLAN-Empfänger angeboten. Bei diesen Geräten ist es möglich, vollständig auf die Benutzung des Mobilfunknetzes zu verzichten und so die Übertragungskosten komplett zu sparen.

Da keine Mobilfunkstandards wie SMS und MMS verwendet werden, kann ein WLAN fähiges Handy auch per WLAN und Internet mit dem Applikationsserver kommunizieren.

Alle Bilder werden unmittelbar nach ihrer Erzeugung zum Applikationsserver transferiert. Eine Speicherung im Handy erfolgt nicht. So wird einerseits kein großer Speicher im Handy benötigt (es eignen sich auch billige Handys ohne Speicherkarte), andererseits entsteht so eine hohe Sabotage-Sicherheit. Bei einem Einbruch kann der Einbrecher das Handy zerstören, falls er es entdeckt. Wenige Sekunden nach der Aufnahme wird bereits ein Bild zum Server übertragen, auf das er keinen Zugriff mehr hat.

Um ein Handy für den Dienst zu nutzen, muss der Anwender darauf eine (kostenlos zur Verfügung gestellte) Software installieren.
Da einige Anforderungen an das Handy gestellt werden, kann nicht jedes Kamerahandy verwendet werden. Es gibt jedoch eine Palette an getesteten Geräten. Darunter sind sowohl einfache ältere Handys (Siemens), die sehr preiswert als Gebrauchtgeräte über das Internet beschafft werden können, als auch aktuelle Smartphones (Nokia) mit hochwertigen Kameras und WLAN Empfängern.

Der Service handy-auge.de ist derzeit kostenlos nutzbar. Später ist eine geringe monatliche Gebühr (ca. 2 – 3 Euro/Monat) geplant.

Auf Basis der mit dem jetzt vorliegenden Service gemachten Erfahrungen plant das Ingenieurbüro Franke und Hägebarth eine Weiterentwicklung zur Übertragung von Sound und Video. Ebenso ist die Integration von Alarmierungsfunktionen geplant.

Derzeit ist die Nutzung der Mobilfunkübertragung auf das Netz von T-Mobile beschränkt. Eine Erweiterung auf weitere deutsche Mobilfunknetze ist ebenfalls geplant.

Kontakt:
Ingenieurbüro für innovative Internet-Anwendungen
Franke und Hägebarth
Email: contact@service-welten.de
 
 
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