Dipl.-Ing. Lutz Bachmann
AUFTRAGsPOKER.de – Wie kommt man denn auf solche Idee?Als freiberuflicher Bau-Ing. mit eigenem Planungsbüro ist es für mich Tagesgeschäft, Aufträge zu verhandeln und vergeben. Auch muss ich mich ständig um Nachschub von Aufträgen für das eigene Büro kümmern.
Natürlich nutzt man dafür auch das Internet. Internetportale zur Auftragsvergabe gibt es genügend (z.B. MyHammer, Blauarbeit, Jobdoo, Undertool u.v.m). Diese funktionieren aber fast alle nach dem Unterbieten-Prinzip (Rückwärtsauktionen). Man unterbietet sich also so lange, bis nichts mehr geht und kann dann auch noch von dem „bescheidenen Vergabepreis" eine üppige Provision an die Plattformbetreiber bezahlen. Das schmälert den eigenen Lohn zusätzlich. Am Ende bleibt außer Frust nicht mehr viel übrig und man hat statt Geld zu verdienen, nur Geld gewechselt bzw. Verluste gemacht.
Für wirtschaftlich denkende Unternehmer ist das also keine solide Auftragsquelle, weil Dumpingpreise, Provisionen und Monatsbeiträge das Blut (Geld) aus jedem Auftragnehmer pressen! Es wird dabei die Auftragsnot der Leute von den Plattformbetreibern gnadenlos ausgenutzt.
Um diese Erfahrung „bereichert", erinnerte ich mich an mein Tagesgeschäft und den ständigen „Auftragspoker" mit den Unternehmern, die bei mir am Tisch sitzen und um die Aufträge feilschen. Dabei geht es in der Regel immer um den Preis für eine bestimmte Leistung. Keiner von uns „spielt" dabei mit offenen Karten. Der Unternehmer sagt mir nicht, wo seine „Schmerzgrenze" liegt und ich sage ihm natürlich nicht, wie viel wir bereit sind, an Geld auszugeben. Man taktiert am Tisch mit Argumenten solange hin und her, bis man sich irgendwo in der Mitte auf einen Preis geeinigt hat und der Auftrag vergeben wird.
Die Idee zu AUFTRAGsPOKER.de war geboren. Man mußte nur versuchen, genau dieses „Spielchen" des Taktierens um den Vergabepreis (also den „Auftragspoker" oder „Preis-Poker") in eine Form zu bringen, die im Internet praktikabel ist. Das habe ich getan und eine Plattform kreiert, auf der die Aufträge LIVE in Echtzeit am Verhandlungstisch vergeben werden. Das Ganze ist mit ein wenig Unterhaltung angereichert (Chat, Nervenkitzel, Geschicklichkeit und Ungewissheit, was der Auftraggeber am Tisch macht usw.) und schon war das Portal „AUFTRAGsPOKER.de" geboren.
Dabei ist das Prinzip sehr einfach:Der Auftraggeber (AG) stellt einen Auftrag ein, gibt seine obere Preisgrenze (das Limit) vor und legt einen Startpreis fest. Das Limit wird nicht veröffentlicht und bleibt das Geheimnis des Auftraggebers! Vom Startpreis aus geht es dann los (wie bei Ebay) und die Auftragnehmer (AN) können durch den Einsatz von PayPokis (Chips) den Vergabepreis in Richtung Limit bewegen. Jeder PayPoki bewegt den Vergabepreis um 1,-Euro (bei Normalaufträgen), kostet aber z.Zt. nur 0,10 Euro.
Jeder AN/AG kann sich am Verhandlungstisch durch den Butler vertreten lassen, der dann automatisch Angebote am Tisch abgibt. Man muss also nicht mal wirklich live am Tisch sitzen, um den Vergabepreis „auszuhandeln". Der Auftrag wird immer zwischen Startpreis und Limit vergeben. Ersparnis des AG (ca. 10-50%) ist die Differenz zwischen seinem Limit und dem erreichten Vergabepreis.
Die Auftragnehmer können durch cleveres Taktieren mehr Geld verdienen und müssen im Gegensatz zu den bekannten Unterbiet-Portalen KEINE Provisionen oder Monatsbeiträge zahlen. Einzig die PayPokis (Chips) kosten z.Zt. 0,10 Euro pro Stück, bringen aber im Auftragsfall 0,90 Euro mehr in die Kriegskasse, weil ja der Vergabepreis um 1,- Euro steigt.
Ich meine - so sollten eigentlich beide Seiten zufrieden sein – der Auftraggeber spart bei der Auftragsvergabe Geld und der Auftragnehmer kann mehr Geld verdienen, weil er keine Provisionen oder Monatsbeiträge zahlen muss und es auch kein Preisdumping gibt. AUFTRAGsPOKER.de entspricht also im Kern genau dem, was im wirklichen Leben an den Verhandlungstischen dieser Welt bei der Auftragsvergabe täglich abgeht.
Das sollte doch den Nerv der Zeit ziehmlich genau treffen.
Lutz Bachmann
AUFTRAGsPOKER GmbH & Co.KG
Erlenweg 12, 38465 Brome
Tel. 01805 - 988 200
(0,14 €/min aus dem dt. Festnetz, max.0,42€/min Mobilfunknetze)
Internet : www.auftragspoker.de
E-Mail : info@auftragspoker.de
Amtsgericht Braunschweig : HRA 200678
Steuer-Nr. : 19/201/65808 Ust-ID : DE 262 113 912
persönlich haftende Gesellschafterin :
AP Verwaltungs-GmbH, Brome
Amtsgericht Braunschweig : HRB 201419
Steuer-Nr. : 19/201/65816
vertreten durch Geschäftsführer : Lutz Bachmann