Handlesen
Man unterscheidet beim
Handlesen grundsätzlich zwischen
Chiromantie (
Handchiromantie) und
Chirologie (
Handchirologie). Dabei ist die Handchiromantie die bekanntere Form, welche sich mit der Deutung der Zukunft anhand der Handlinien beschäftigt. Die Handchirologie dagegen orientiert sich mehr an der Wissenschaft und soll lediglich Rückschlüsse auf den Charakter und die individuellen Wesenszüge des Menschen zulassen, die sich ebenfalls in den Handlinien abzeichnen.
Aber welche Hand ist überhaupt die richtige zum Handlesen – rechts oder links?
Hier streiten sich die Experten. Einige sind der Meinung, dass grundsätzlich die Hand zum Handlesen zu verwenden sei, welche der Mensch in alltäglichen Leben am meisten benutzt. Es ist also hierbei ausschlaggebend, ob man Rechts- oder Linkshänder ist. Andere Experten dagegen behaupten, dass beide Hände zum Lesen herangezogen werden können, jedoch unterschiedliche Interpretationsansätze zulassen. So soll die linke Hand für die individuellen Talente und Veranlagungen eines Menschen stehen, während die rechte Hand das praktische Leben symbolisiert – also aufzeigt, was der Mensch in seinem Leben tut bzw. schafft.
Doch nicht nur die Linien selbst, sondern auch die Form der Hände sowie der Finger lassen bereits erste Interpretationen zu. Es gibt breite Hände, schmale Hände, lange und kurze Hände, grobe oder feingliedrige Hände usw. Jede Handform steht dabei für einen Grundtyp bzw. für grundsätzliche Merkmale des menschlichen Charakters. Ebenso verhält es sich mit den Fingern. Auch deren Form lässt viele Rückschlüsse auf die individuellen Eigenschaften des Menschen zu.
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