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Hallodri und Spekulantus, die Söhne der Gier

Autor: Lackner | Erstellt am: 23.05.2010 | Gelesen: 634
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Ein Plädoyer für das richtige Maß bei den Spekulationen und bei den Schulden.

Bescheidenheit
Bescheidenheit
Das richtige Maß zu finden, ist eine der größten Herausforderungen für den Menschen. Es bestimmt, ob etwas funktioniert oder eben nicht. Und die Frage stellt sich immer und überall, beim Denken und beim Tun. Wir müssen mehr und vieles anders tun, um den Bedrohungen für die Menschheit zu begegnen. Dazu wird es notwendig sein, das richtige Maß zu suchen und zu finden. Ein guter Begleiter für diesen Weg ist Respekt. Respekt vor dem Nächsten, vor kommenden Generationen und vor der Natur.

Beide können die Gene ihres Vaters nicht verleugnen. Dabei ist es so wie beim Streit a la „Henne und Ei", es ist eigentlich egal, wer von beiden der Erstgeborene ist. Beide sollten rasch an die Kandare genommen werden. Es geht um das richtige Maß, sowohl für Spekulantus als auch für Hallodri.

ad Spekulantus) Der Handelsumsatz an Wertpapieren beträgt ein Vielfaches der gesamten Weltwirtschaftsleistung und beide Geschäfte – das kurzfristige Hin- und Herschaufeln von beispielsweise leer verkauften Derivaten und der Erwerb einer Wurstsemmel - erfolgen mit dem gleichen Tauschmittel Geld.

Der Sprengstoff liegt nicht grundsätzlich in der „Spekulation", aber in der wahnsinnigen Dimension. Wenn sich nur ein Prozent „verspekuliert", dann entspricht das mehreren Griechenland-Rettungspaketen. Das darf nicht der Preis für einen freien Finanzmarkt sein, daher müssen die risikoreichsten Transaktionen deutlich reduziert werden: Leerverkäufe, Spekulationen mit Derivaten müssen verboten und die kurzfristigen Finanztransaktionen müssen besteuert werden.

ad Hallodri) Eine kurze Erinnerung an die Zeiten, wo die Grundrechnungsarten am Stundenplan standen, könnte genügen um die Zeitgeistformel „Lebe heute, arbeite morgen" zu entlarven: Wenn jemand 10 Jahre so etwa 10 Prozent über seine Verhältnisse gelebt hat, dann muss er die nächsten 10 Jahre in der Regel an die 30 Prozent bescheidener sein Dasein fristen. Außer er erbt, gewinnt im Lotto oder stiehlt. Und das sollte nicht die Lösung sein dürfen, daher: Wir müssen in vielen Bereichen unseres Lebens zum richtig Maß zurückfinden. Unsere Gesellschaft braucht mehr Bescheidenheit und weniger Ellbogen, mehr Ehrlichkeit und weniger Schlitzohren und eine Balance zwischen Nehmen und Geben.

Ein Plädoyer für das richtige Maß - www.h-eureka.com
 
 
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