Millionen leiden unter ihnen, niemand hat sie: Hämorrhoiden.
Schätzungsweise jeder 2. aller 50-jährigen hat mit Hämorrhoiden-Beschwerden zu kämpfen. Doch dieses Leiden ist in allen Altersgruppen zu finden. Neben Menschen in den besten Jahren, betrifft diese Erkrankung häufig Schwangere. Leider sind Hämorrhoiden immer noch ein Tabuthema, dabei wäre es wünschenswert, die Behandlungsmethoden, die viele Betroffene bereits für sich gefunden haben, weiterzugeben.
Das ist allerdings nur möglich, wenn eine öffentliche Diskussion in Gang kommt. In der Anonymität des Internets hat sich zum Glück in den letzten Jahren einiges getan. Hier sind mittlerweile zahlreiche Informationen zu finden.
Beschwerden, die im Zusammenhang mit Hämorrhoiden häufig auftauchen sind:
- hellrotes Blut auf dem Stuhl
- Juckreiz
- Brennen
- Schmerzen
- Nässen im Afterbereich
- Fremdkörpergefühl
Um die
Symptome zumindest kurzfristig zu lindern, eignen sich Salben und Zäpfchen aus der Apotheke sowie Kamille-Sitzbäder. Bei stärkeren Beschwerden kann die so genannte Gummibandligatur (Abbinden der Hämorrhoiden mittels Gummiband) helfen. Dabei bindet der Arzt die Hämorrhoiden mit einem Gummiband ab, wonach diese innerhalb einiger Tage absterben.
Als Alternative kommt die Infrarotkoagulation in Betracht. Dabei werden die Hämorrhoiden mit Hilfe einer Infrarotsonde verödet.
Bei Hämorrhoiden III. und IV. Grades kommt jedoch nur noch ein operativer Eingriff in Frage.
Bei all diesen Behandlungsmethoden ist jedoch zu beachten, dass Hämorrhoiden immer wieder kommen können.
Wie kann man die Beschwerden aber dauerhaft in den Griff bekommen?
Man sollte darauf achten, dass man einen zu harten Stuhlgang und starkes Pressen beim Stuhlgang vermeidet. Am besten hat sich wohl eine ballaststoffreiche Ernährung in Kombination mit viel Bewegung bewährt. Dazu sollte man ausreichend trinken, um zu gewährleisten, dass der Stuhl weich bleibt.
Weitere Informationen und weiterführende Tipps, welche an der Ursache der Beschwerden ansetzen, finden Sie auf www.haemorrhoiden-beschwerden.de
Dieser Artikel spiegelt lediglich die Erfahrung des Autors wieder und kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.
geschrieben von Sebastian Krämer