Hämoriden sind aus unserer Wohlstandsgesellschaft nicht mehr wegzudenken. Sicherlich, wer weiß schon von seinem Gegenüber, ob er unter dieser Erkrankung des Enddarms leidet? Zudem spricht man über Hämoriden nicht mit derselben Selbstverständlichkeit, wie man dies etwa bei Wetterfühligkeit, Rückenschmerzen oder Kniebeschwerden tut. Auch in unserer heutigen aufgeklärten Gesellschaft zählen die Gefäßpolster im After noch immer zu den Tabuthemen. Es ist uns einfach unangenehm darüber zu sprechen. Es sei denn, wir wissen ganz genau, dass unser Gesprächspartner ebenfalls unter diesen unangenehmen Plagegeistern leidet. Dann besteht die Chance, sich untereinander auszutauschen und manchen nützlichen Tipp zur Linderung der mit den Hämoriden einhergehenden Beschwerden zu erhalten.
Man sollte
Hämoriden symptomatisch behandeln. Dazu ist es jedoch erforderlich, über die Symptome zu sprechen und sich Rat und Hilfe bei kundigen Fachleuten zu holen. Gerade die Homöopathie macht es möglich, die Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und Schmerzen zu lindern oder sogar eine vollständige Heilung herbeizuführen. Also sollte man sich nicht scheuen, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen und sich freimütig zu dieser Erkrankung bekennen. Nur dann kann den Betroffenen auch wirkungsvoll geholfen werden.
Neben homöopathischen Behandlungsmethoden sind auch einige Kniffe hilfreich, mit denen man selbst ein wenig Abhilfe schaffen kann. So ist es wohltuend, akuten Juckreiz oder sogar Schmerzen durch Waschungen des Analbereichs mit kaltem Wasser vorübergehend zu verringern. Auch häufiges Zusammenkneifen der Aftermuskeln kann nützlich sein, da dadurch die Durchblutung auch der Hämoriden gefördert wird. Wer dann noch auf regelmäßige Bewegung achtet, hat schon sehr viel dazu beigetragen, dem Volksübel Hämoriden wirkungsvoll die Stirn zu bieten.
Andreas Mettler