Artikel-Recherche: Titel Beschreibung   Erweiterte Suche

Haarausfall der erste Schritt

Autor: saraneu | Erstellt am: 22.06.2012 | Gelesen: 14948
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
PDF Erstellen PDF Erstellen | Drucken Drucken | An Freund Senden Versenden

(Online-Artikel.de) - Etwa acht Millionen Menschen in Deutschland leiden an Haarausfall

genetisch bedingte Haarausfall
genetisch bedingte Haarausfall

Tips zum Haarausfall

Haare verfügen über diverse Wuchszyklen, daher kommt es gewöhnlich in keiner Weise zum Haarausfall, denn es reifen ständig jene nach. Es gehört dazu, dass bei der Haarpflege Haare ausfallen. Verfänglich wird es erst, wenn am Tag mehr als 100 Haare ausfallen. Hierzulande sind bspw. 8 Mill. jener Personen durch Haarausfall betroffen, das sind zehn % der kompletten Einwohner. So gemischt wie Haare sein können, ist auch die Ursache des Haarausfalls.

Haarausfall durch Vererbung (androgenetische Alopezie)

Mit 95 Prozent der gesamten Haarausfälle ist der genetisch bedingte Haarausfall der gängigste Haarverlust. In Mitteleuropa sind mehr als die Hälfte der über 50-jährigen Männer betroffen, jeder dritte Mann unter 30 zeigt bereits Anzeiger des Haarausfalls. Annäherungsweise jede zehnte Frau ist vom erblich bedingten Haarausfall betroffen, Die Zahl der betroffenen erhöt sich nach den Wechseljahren durchaus und trifft jede fünfte Frau. Unterdessen zeichnet sich der Haarverlust bei den Geschlechtern verschieden ab. Bei Frauen lichtet sich das Haar zuerst im Bereich des Mittelscheitels, von diesen Stellen breitet sich der Haarausfall zusätzlich aus. Vorwiegend schreitet der Haarausfall nicht maßlos aus. Während sich bei Frauen das Kopfhaar ausdünnt, bekommen sie nur in den allerseltensten Fällen auch eine Vollglatze. Anders beim Mann.

Bei mänlichen Leidensgenossen entstehen sich erst Geheimratsecken aus. Zur selben zeit bildet sich am Hinterkopf eine kahle Stelle aus, nachfolgende weitet sich sodann, zusammen mit den Geheimratsecken, allmählich zu einer Vollglatze aus. Ausgelöst wird der vererbbar bedingte Haarverlust durch ein Abbauprodukt des männlichen Geschlechtshormons Testosteron, dieses ist Dehydrotestosteron, oder kurz DHT. Bei diversen Männern reagieren die Haarwurzeln sensibel auf DHT, die Folge ist eine schnelle Wachstumsphase die Haarwurzelzellen zusammenschrumpfen lässt. So bildet die Haarwurzel schrittweise anstelle normaler Haare nur noch Haarflaum aus, dieser fällt letztendlich aus, sobald die Haarwurzel stirbt.

Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)

Im Gegensatz zum erblich bedingten Haarausfall ist der kreisrunde Haarausfall (Alopecia areata) krankheitsbedingt. Innerhalb nur weniger Tage entstehen runde, kahle Stellen auf dem Kopf. Es kann passieren, dass die Haare von alleine wider nachwachsen, jedoch vielmals kommt es zur Glatzenbildung. Der Grund der Alopecia areata liegt größtenteils im Dunkeln, es scheint allerdings eine Beeinträchtigung des Immunsystems den Haarausfall auszulösen. Dabei werden die Kopfhaare vom eigenen Immunsystem als Fremdkörper angesehen und abgestoßen. Als erstes entzudet sich die Kopfhaut, die sich disruptiv auf die Haarwachstumsphasen auswirkt und schlussendlich den Haarausfall bewirkt. Schlimmstenfalls kommt es zum Schwund der gesamten Kopfhaare (Alopecia totalis) oder sogar zum vollständigen Schwund der gesamten Körperbehaarung (Alopecia universalis).

Haarausfall bei Frauen durch Pille

Dass die „Pille" (orales Kontrazeptivum) Haarausfall auslösen kann, ist längst kein Mysterium mehr. Die Auslöser sind gesonderte Gestagene, welche Inhaltsstoff von Antibabypillen sind. Sie verfügen über große Übereinstimmung mit Progesteron (Schwangerschaftshormon). Ganz Im Gegensatz zu Progesteron sind Gestagene kein Teil des menschlichen Körpers. Künstliche Gestagene werden mit Östrogenen kombiniert verabreicht oder aber ohne Additiv zur Schwangerschaftsverhütung verabreicht. Die Gestagene wie z.B. Da Tibolon, Levonorgestel und Norethisteron änlich den männlichen Hormonen wirken, kann es bei der Einnahme zu Haarausfall kommen. Steht also die Pille im Verdacht der Haarausfall Verursacher zu sein, sollte zu einer Antibabypille mit minimalem Gelbkörperhormon Gehalt gewechselt werden. Eine geringe androgene Wirkung weisen nachfolgende Gestagene auf: Desogestrel, Norgestimal, Gestoden.

Haarausfall nach Antibabypille

Entgegengesetzt klagen etliche Frauen über Haarausfall nachdem Absetzen der Pille. Der Estrogenspiegel sinkt in diesem Fall massiv. Dies hat zur Folge, dass die Haare in das Ausfall- bzw. Ruhephase eintreten. Der Haarausfall folgt im Regelfall wenige Wochen danach. Auch ohne Behandlung stellt sich der Haarwuchs meistens wieder von allein ein, und der Haarausfall ist überstanden. Bei über viele Monate andauerndem und auch ausgesprochen starkem Haarausfall sollte sicherheitshalber ein Hautarzt aufgesucht werden, um die Krankheitserkennung zu bestätigen und gegebenenfalls eine Therapie einzuleiten.
 
 
Geno Sponsoring
Social Bookmark

Artikel Bewerten:  Schlecht Artikel ist Schlecht 1 2 3 4 5 Artikel ist Sehr Gut Sehr Gut  
Zuletzt gelesene Artikel in der Kategorie Gesundheit - Medizin & Chirurgie:
Pflegebedürftigkeit - Anleitung der Angehörigen
Zahnbehandlung im Ausland - Ja oder Nein?
Darm-Gesundheit tut gut
Was sind Wahrnehmungsstörungen?
Raumschiff KU64 - Berlins große Zahnarztpraxis stellt sich vor
Doc Bewertungen mit echten Patientenstimmen
Genesung bei Endometriose durch ganzheitliche Therapie
'Ethisch weniger kontrovers diskutiert: Therapie mit artfremden Zellen'

comment Kommentare von Besucher !

Noch kein Kommentar zu Artikel “Haarausfall der erste Schritt”







Top | rss   
Designed by A2D Webdesign Agentur | Media-Netzwerk: MyPress World | MyPress DE | MyPress CH | MyPress AT | Online Article
OA-Services: Online PR-Blog | Webreporter | Know-How | Jobs & Stellenanzeigen | Presseportal | News | Branchenbuch

Copyright 2008 © Art2Digital InterMedia Solutions | ICRAchecked | Creative Commons License.