Haarausfall bei Frauen - Was tun?
Zunächst nur als ein männliches Problem betrachtet, ist es doch tatsächlich so, dass Frauen zwischen 35-40% aller Personen ausmachen, die unter Haarausfall zu leiden haben. Haarausfall kann bei Frauen absolut niederschmetternd sein, sowohl für das Selbstbild als auch die emotionale Stabilität – was sich wiederum negativ auf die allgemiene Gesundheit auswirken kann.
Das Problem ist also definitiv präsent – auch wenn die Gesellschaft einem vorgaukeln will, Haarausfall sei ein vorwiegend männliches Phänomen.
Haarausfall bei Frauen kann kurz- und langfristig sein
Haarausfall bei Frauen kann sowohl ein temporäres, als auch ein langfristiges Problem sein. Wenn temporär, lässt es sich i.d.R. leicht beheben, indem die Ursache identifiziert wird. Wird die Ursache jedoch falsch diagnostiziert, kann auch dies aus einer temporären Angelegenheit ein langfristiges Problem machen.
Hormonelle Ungleichgewichte im Körper, ein Gen im Körper das empfänglich für „kreisrunden Haarausfall / Alopecia areata" ist, Stress, Schwangerschaft, Wechseljahre, das Einnahmen bestimmter Medkamente – all dies kann Ursache für Haarausfall bei Frauen sein, und das Haar dünner werden lassen.
Glücklicherweise wächst in den meisten Fällen das Haar nach Abklang dieser Körperprobleme wieder nach. Doch was machen in der Zwischenzeit? Schauen wir uns aber zunächst einmal die häufigsten Ursachen von Frauen-Haarausfall an.
Frauen & Haarausfall – Häufigste Ursachen- Dihydrotestosteron (DHT) ist ein Derivat des männlichen Hormons Testosteron, und der „Feind" aller Haarfollikel auf dem Kopf. Auch Frauen haben Testosteron in ihrem Körper – und wenn diese Werte erhöht sind, kann nach der Umwandlung von Testosteron zu DHT eben dieses Derivat (auch in kleinen Mengen) Haarausfall auslösen.
- Androgenische Alopezie (diffuser, dünner Haarausfall) ist den Androgenen zu verdanken – dies sind Hormone im Körper, deren Menge schwankt wenn z.B. die Anti-Baby-Pille genommen wird, eine Schwangerschaft vorliegt, oder die Wechseljahre eintreten.
- Telogen-Ausdünstung bedeutet, dass bis zu 90% von dem Haar, das sich normalerweise in der Wachstumsphase (Anagen) befindet, auf einmal in die Ausfallphase (Telogen) übertritt. Auslöser dafür können z.B. eine Geburt, Unterernährung, schwere Krankheit oder Operation oder extremer Stress sein.
- Beschädigungen der Haarfollikel durch enge Frisuren, flechten, Pferdeschwanz und insbesondere Haarverlängerungen können Haarausfall bei Frauen auslösen.
Behandlung von Haarverlust bei Frauen
Wie bei jeder
Haarausfall-Behandlung ist auch hier diejenige die Beste, die so früh wie möglich nach Bemerken des Haarausfalls begonnen wird und die die Ursache des Problems bekämpft. Folgende Behandlungsansätze haben sich als Erfolg versprechend herausgestellt:
- Minoxidil: Insbesondere langfristig auftretende androgenetische Alopezie kann viele Haarfollikel zerstören. Benutzt man Minoxidil, wird zumindest weiterer Haarverlust verhindert und der Haarwuchs jener Follikel stimuliert, die inaktiv aber immer noch funktionstüchtig waren.
- Hormonersatztherapie wird vorwiegend verschrieben, wenn die Wechseljahre als Ursache des Haarausfalls bei Frauen festgestellt wurden. Hierbei werden Östrogen und Progesteron-Präparate in Form von Pillen und Cremes vorgeschlagen.
- Regain für Frauen wird zur Behandlung von genetisch bedingtem Haarausfall bei Frauen eingesetzt und verbessert die Versorgung der Haarfollikel mit Nährstoffen, ohne dabei in den Hormonhaushalt einzugreifen. Auf diese Weise wird die Haarstruktur gestärkt und Haarwachstums-Phasen verlängert.
Text: Maximilian Neumann
www.tipps-gegen-haarausfall.de