4 super Nebenjobs für Studenten/innen zusammengefasst.
Lesezeit: 10 MinutenZu wenig Geld am Ende des Monats? Dürften es schon gerne mal 100 oder 200 Euro mehr sein?Ich habe momentan 7 Nebenjobs, leite das Unternehmen Pub Crawl Munich und komme jetzt ins 3. Semester meines Studiums. An Nebenjobs hab ich schon etliches ausprobiert. Vom Teller waschen über Fitnessstudio bis hin zur Testpersonen für Medikamente gegen die Vogelgrippe...Ein guter Nebenjobs sollte - meiner Meinung nach – mindestens eine dieser Kriterien erfüllen:
1. sehr easy bzw. entspannt sein
2. dir nicht zu viel Zeit rauben und trotzdem lohnenswert sein
3. dich weiterbringen in die (berufliche) Richtung, in die du gehen möchtest
Hier die besten, effektivsten und vor allem lohnenswertesten Nebenjobs die ich habe, hatte oder zumindest kenne:
1. Komparse bei Fernsehserien oder Filmen
Als Komparse läufst Du bei deutschen Serien (oder auch Filmen) zwei Mal durchs Bild und bekommst dafür Geld. Hört sich doch gut an, oder? :)Ich hab zum Beispiel mal für Galileo History drei Tage auf einer Burg in Landshut gedreht. Cooles Hotels mit Sauna, viel Freizeit und Verpflegung:

Du meldest Dich bei einer Agentur an, füllst einen Steckbrief aus und lädst ein Foto hoch. Dann bekommst Du Angebote für verschiedene Drehs. Du fährst zum Drehort, chillst meistens die ersten 1-2 Stunden und läufst dann ein paar Mal durchs Bild oder tust so als ob Du Dich unterhalten würdest.
Vorteile
> viel Zeit zwischendurch um fürs Studium zu lernen oder ein gutes Buch zu lesen
> gute Bezahlung: 8-12€ die Stunde für ein paar Mal von links nach recht gehen
> man lernt immer wieder interessante Leute unter den Komparsen kennen
Nachteile
> Wenn Du dich nicht auskennst, kannst Du manchmal einen schlechten Einsatz bekommen
Agenturen
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Producers Friend: Bei PF zahlst Du eine Vermittlungsgebühr von 30€ im Halbjahr. Das Geld wird erst nach dem ersten Job abgebucht und es lohnt sich definitiv. Du trägst Deine Freizeiten & Eigenschaften (z.B. Instrument spielen, Besitz eines Autos, spielst Fußball) online in einen Kalender ein und bekommst langfristig SMS mit Einsatzangeboten.
Die besten Jobs sind feste Rollen bei Rosenheim Cops oder K11. Angebote für Richter Alexander Hold solltest Du nicht annehmen, da sitzt Du von morgens bis abends im Publikum und musst so tun als ob Dich das interessieren würde…
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Constantin Entertainment: Hier zahlst Du keine Gebühr, jedoch musst Du - um aufgenommen zu werden - zu einem Casting nach Unterföhring fahren. Die Jobs die Du da bekommst, sind aber in der Regel besser bezahlt, da die im Gegensatz zu Agenturen die Vermittlungspauschale wegfällt.Achja, bevor ichs vergesse: Chris macht das schon viel länger als ich und ist immer bei der Spurensicherung von den Rosenheimcops :D
Fazit: Ein easy Job, vor allem für Studenten gut geeignet. Man hat viele und lange Pausen in denen man viel lernen kann und nebenbei dafür auch noch bezahlt wird.
2. Helfer bei Messen / Seminaren / Workshops
Auch eine coole Sache. Ich mach das häufig bei Workshops im Bereich Kommunikation/Persönlichkeitsentwicklung und lerne immer wieder interessante Dozenten und Trainer kennen.
Hier zwei Links zu Angeboten:
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LMU Jobangebote>
ILPROVorteile> Wenn man es richtig macht, hat man viel Zeit während des Workshops für andere Dinge
> Wenn Dich das Workshopthema interessiert, wirst Du sogar dafür bezahlt, beim Workshop zu sein (und Du hast direkten Konakt zu den Dozenten/Trainern)
> Auf Seminaren lernt man in der Regel oft neue Leute kennen
> Oft fühlt es sich auch gar nicht wie "arbeiten" an
Nachteile> Je nach Workshop hast Du event. viel zu tun und musst an 1000 Sachen gleichzeitig denken
Fazit: Wenn Du bei Workshops hilfst, die Dich interessieren, ist es immer wieder eine gute Erfahrung.
3. Studiumsbezogener Job
Nico studiert Medizin und macht ein paar Mal in der Woche einen Job im Schlaflabor. Die ersten 1-2 Stunden redet er mit Leuten, stöpselt sie an Geräte an, dann gehen die Leute pennen und Nico liest ein Buch oder schreibt einen Blogartikel :)

Je nach Studium würde ich mich da einfach mal umschauen, in der Fachschaft fragen oder bei den
LMU Jobangeboten.
Vorteile> viel Zeit zwischendurch um fürs Studium zu lernen oder ein gutes Buch zu lesen
> gute Bezahlung: 8-12€ die Stunde für ein paar Mal von links nach recht gehen
> man lernt immer wieder interessante Leute unter den Komparsen kennen
Nachteile
> Wenn Du dich nicht auskennst, kannst Du manchmal einen schlechten Einsatz bekommen
Fazit: Natürlich schwer zu sagen, weil von Fach zu Fach unterschiedlich. Nimm es als Gedankenanstoß und schau selber mal, was Du in Deinem Studienfach machen könntest.
4. Werbeträger
Als Werbeträger bekommst Du nach 1-3 Monaten nachdem Du Dich bei der Agentur angemeldet hast, Emails mit Angeboten. Diese Angebote sehen z.B. so aus:
"Coca Cola Shirt 1x in der Woche für einen Monat anziehen: 100€"
Das wars. Wenn Du darauf Lust hast, nimmst Du das Angebot an und erhältst einige Tage später das Shirt mit der Post. Das Shirt ziehst Du dann 1 in der Woche an (wenn Du ins Fitnessstudio gehst, zum Bäcker oder was auch immer) und mehr musst Du nicht tun (theoretisch kannst Du das Shirt auch gar nicht anziehen, wirklich kontrollieren kann die Agentur es nicht). Wenn Du das Shirt 4x angehabt hast und das Angebot beendet hast, brauchst Du es (aus hygienischen Gründen) natürlich nicht zurückschicken, sondern kannst es behalten.
Vorteile> Du arbeitest nicht. Das einzige was Du tust ist eine Angebot annehmen und das Paket auspacken
> Du bekommst kostenlos Textilien, die Du beim Joggen oder so anziehen kannst
> Verdienst: 30 - 130€ pro Angebot
Nachteile> Vielleicht das Zeitschriftenabo
>Agentur für Mode & Freizeit: Ich geb zu, die Seite sieht nicht wirklich professionel aus, aber es ist ein cooler Job. Googelt einfach mal danach, 99% der Meinungen sind positiv.
Bei der Agentur füllst Du einen Anmeldebogen aus un es wird ein Foto von Dir gemacht. Der einzige Haken (wenn man es "Haken" nennen kann) ist ein Jahresbeitrag für die Vermittlung. Die Agentur löst das sogar noch besser wie bei den Komparsen: Du bezahlst die Gebühr in Form eines Zeitschriftenabbonements.
Jetzt werden viele vielleicht aufschreien "Oh je: Ein Abonnement!". Ist aber halb so wild. Das Abonnement Endet automatisch, wenn Du den Vertrag bei der Agentur kündigst. Du kannst zwischen mehreren Magazinen auswählen (HörZu, Stern, tv hören & sehen, Der Spiegel, Bunte, Welt am Sonntag), dabei kannst Du auch die billigste Fernsehzeitschrift nehmen, die Dich ca. 70€ im Jahr kostet (also ungefähr genau so viel wie beim Komparsenjob).
Fazit: Das ist eigentlich kein Job :P Wenn Du kein Problem damit hast, Deinen Körper als Werbefläche zu verkaufen und keine Lust/Zeit für einen Nebenjob ist das perfekt für Dich!
Felix Nunn
www.party-blog-muenchen.de