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Wenn der Urinstrahl kaum mehr über die Zehenspitzen reicht, kann das an einer vergrößerten Prostata liegen, die auf die Harnröhre drückt und den Strahl verengt. Die Diagnose kann nach eingehender Untersuchung lauten: gutartige Prostatavergrößerung, der Fachbegriff dafür ist die „benigne Prostatahyperplasie", abgekürzt BPH. Eine große Prostata drückt nicht selten auch auf die Blase, weshalb Betroffene immer öfter zur Toilette müssen. Vor allem das Alter spielt hierbei als Ursache für die Vergrößerung eine wesentliche Rolle, erklärt Oberarzt Uwe Forner im Interview mit dem Online-Gesundheitsmagazin rheinruhrmed.de. Ein weiterer Risikofaktor sei Alkohol, während Nikotin hierbei zumindest keine negative Wirkung habe, so Forner.
Im Interview erwähnt Forner auch eine Studie, die die herkömmliche operative Behandlung mit neueren Methoden verglichen hat. Das Ergebnis ist durchaus beachtlich. Ab wann eine Operation unausweichlich ist, warum die TUR-Prostata als Operationstherapie wirkungsvoller ist als die Lasertherapie/Green-Laser-Therapie und warum die Patienten heute keine pflanzlichen Präparate (Phytopharmaka) wie z.B. Kürbiskern-Extrakte, sondern Alpha-1-Blocker oder 5-Alpha-Reduktase-Hemmer verschrieben bekommen, lesen Sie auf: www.rheinruhrmed.de/interview/prostata_tur_forner.php