
Seit dem Fall der Mauer hat sich die Hauptstadt sehr verändert. Noch in Zeiten der Endphase des "kalten Krieges" galt in West-Berlin die Curry-Wurst und die Boulette als kulinarisches Highlight. Es gab nur wenig ausgesuchte und vernünftige Schlemmertempel. Das Einstein in der Kurfürstenstraße war eine, dieser exklusiveren Adressen und hat sich bis in die heutige Zeit behauptet. Bekannt ist das Wiener Schnitzel und der köstliche Kartoffelsalat nach österreichischer Art. In Ost-Berlin besuchte man das Ganymed und findet dort ebenso noch heute beste internationale Küche.
Ein ebenso absolutes Muß in der Erlebnis-Gastronomie ist die legendäre Paris-Bar in der Kantstraße, die sich vom Hippie-Treff der 60er Jahre zum etablierten Schlemmertempel mit hohem Promi-Anteil entwickelt hat. Natürlich ist auch im Neuen Berlin niemand der legendären Curry-Wurst untreu geworden. Bei Konopke in der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg trinkt man dazu Champagner.Der neueste In-Laden befindet sich am Schiffbauerdamm in Mitte. Im Grill-Royal trifft man faste alle bekannten Gesichter aus Funk und Fernsehen und speist dabei sündhaft teure Steaks.
Aber auch Sterne-Köche haben ihr eigenes Domizil eröffnet und bieten, wie Zurbriggen in seinem Restaurant Balthazar Gaumenfreuden der Extraklasse.
Im Lauf der Jahre haben sich auch die Vorlieben der Touristen verändert. Viele ziehen die Übernachtung in einem der vielen
Berlin Apartments einer klassischen Übernachtung im Hotel oder einer Pension vor. Individualität heißt das Zauberwort. Viele der angebotenen
Berliner Ferienwohnungen sind günstig und bieten dazu hohen Komfort. Im Gegensatz zum kleinen Hotelzimmer fühlt sich hier der Gast so, als wohne er in einer luxuriösen Hotel-Suite.