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Gürtelrose (Herpes Zoster) - Symptome, Behandlung, Therapie

Autor: kasakscha | Erstellt am: 18.02.2010 | Gelesen: 100042
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Herpes Zoster (Gürtelrose) ist ein schmerzhafter Ausschlag der Haut, bei der es sich um eine hochinfektiöse Viruserkrankung handelt.

Die Gürtelrose (Herpes Zoster)
Die Gürtelrose (Herpes Zoster)
Die Gürtelrose (Herpes Zoster) ist eine sehr verbreitete Erkrankung. Bei den Kindern löst dieser Virus die Krankheit Windpocken aus und bei den Erwachsenen die Gürtelrose, die viel qualvoller verläuft. Die Gürtelrose kann immer wieder auftreten, lebenslang. Die Gürtelrose ist schwierig zu heilen.

Soll man überhaupt was dagegen tun

Soll man überhaupt was dagegen tun? Wir wissen gut, dass man bei Windpocken nichts machen muss. Es ist eine normale Erscheinung, und es ist besser, wenn man die Krankheit als Kind übersteht. Aber mit der Gürtelrose soll man unbedingt was tun. Die Windpocken heilen bald aus, ein schwerer und ungünstiger Ausgang ist in der Regel ausgeschlossen, bei der Gürtelrose zieht sich der Heilungsprozess sehr in die Länge, er verläuft schwierig.

GuertelroseDie Haupterscheinungsformen

Eine der Haupterscheinungsformen ist ein Bläschenausschlag am Körper, begleitet von einem starken Schmerz. Aber es gibt solche klinischen Varianten, wenn keine Bläschen vorhanden sind, und nur ein starker Schmerz da ist. Der Mensch versteht nicht, woher der Schmerz kommt, er fühlt sich unwohl, kann kein normales Leben führen. Nach einiger Zeit erscheinen auch die Bläschen, dann sind sie wieder weg, und der unerträgliche Schmerz bleibt. Und so lebt der Mensch manchmal Monate lang in solchem Zustand.

Spezielle Präparate

Und wenn in den ersten sieben Tagen keine speziellen Präparate für die Behandlung der Gürtelrose verordnet werden, so ist es später äußerst kompliziert das Schmerzsyndrom in den Griff zu bekommen, weil der Virus die Struktur des Nervs zerstört. Nerven lassen sich schlecht wiederherzustellen, es kann Monate dauern. Es ergibt sich dann so, dass es keinen aktiven Virus schon gibt, er ist vom Antivirus-Präparat zerstört. Und der Schmerz bleibt, die unglücklichen Menschen sind gezwungen, regelmäßig die stärksten schmerzstillenden Präparate zu nehmen.

Die Rolle der Viren

Die Viren, die in den Organismus des Menschen geraten, erfüllen außer der krankheitserregenden auch eine positive Rolle. Das Immunsystem muss ständig einen Gegner haben, um in guter Form zu sein. Deshalb, wenn die Viren im Organismus sind, und das Immunsystem mit ihnen zurechtkommen kann, werden die Viren keine klinischen Erscheinungsformen der Gürtelrose geben. Mit solchen Viren leben 100 % der Bevölkerung. Der Mensch weiß gewöhnlich nichts von den existierenden Viren und denkt darüber nicht nach, da keine Erscheinungsformen der Virusinfektion im gesunden Organismus auftreten. Man kann das ganze Leben die Viren der Gürtelrose herumtragen und nicht krank werden.

Herpes-ZosterViren im latenten Zustand

Die Schlussfolgerung: mit solchen Viren braucht man nicht zu kämpfen, wenn sie sich im latenten Zustand befinden. Tatsächlich, solcher Zustand ist nicht gefährlich. Und wenn nach dem Signal des Immunsystems oder des Nervensystems (es ist schwierig zu sagen, welches System die Aktivität des Virus einleitet) die Fragmente in ein bestimmtes Bild des aktiven Virus aufgebaut werden, ist die Erkrankung an Gürtelrose in der Regel unvermeidlich. Deshalb müssen der Arzt und auch der Patient nur mit den aktiven Formen des Virus kämpfen.

Schwangerschaft und Viren der Gürtelrose

Für viele Frauen, die Träger des Virus sind, ist einer der wichtigen provozierenden Faktoren die Schwangerschaft. Außerdem besteht die Tücke der Gürtelrose darin, dass in dieser Periode die Viren ganz ohne Symptome für die Frau noch stärker auf den Organismus einwirken. Es gibt keine Erscheinungsformen, und das neue Leben leidet aber unter den Viren. Es kommt dann oft zur Fehlgeburt, zur Geburt eines kranken Kindes mit den schweren Störungen des Nervensystems im Gehirn, zur Blindheit und Taubheit. In diesen Fällen provoziert die Schwangerschaft selbst die Aktivierung des Virus. Der Virus wacht auf, erscheint zuerst im Blut, dann überwindet er die Barrieren und löst ernste Probleme beim ungeborenen Kind aus.
 
 
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