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Grippe-Schutz durch Nanotechnologie

Autor: NADICO | Erstellt am: 19.01.2009 | Gelesen: 891
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Wirksamen Schutz gegen Bakterien, Viren und Keime bietet ein neues Produkt aus den Labors der Nanotechnologen.

Anwendungstechniker beim Aufsprühen von TitanShield®
Anwendungstechniker beim Aufsprühen von TitanShield®
Die Wunderwaffe ist nicht unbekannt, denn es handelt sich um photokatalytisch aktives Titandioxid, wobei erst die Verkleinerung der Partikel in den Nano-Maßstab für die fast unglaublichen Eigenschaften dieses neuen Materials sorgt. Die unter der Handelsmarke TitanShield® angebotene Beschichtung ist in der Lage innerhalb kürzester Zeit so gut wie alle Arten von Bakterien, Viren und Keimen zu 99,9 % zu zersetzen. Das ist vor allem in Arztpraxen und ygienebereichen eine perfekte Lösung, denn hier können Wände, Decken und Vorhänge auch nachträglich beschichtet werden um die Raumluft nachhaltig zu desinfizieren.

Ganz nebenbei wirkt die völlig unsichtbare Beschichtung auch noch gegen unangenehme Gerüche, wie sie ja insbesondere in Krankenhäusern oft anzutreffen sind. Das bei TitanShield® -Produkten verwendete Titandioxid ist photokatalytisch aktiv. Bei Kontakt mit Licht werden an seiner Oberfläche so genannte Sauerstoffradikale gebildet. Der hierbei aktivierte Sauerstoff tötet Bakterien und Viren sehr wirkungsvoll ab. Sogar aggressive Erreger wie SARS und H5N1 werden bei Kontakt mit der Oberfläche zuverlässig bekämpft. Dieser Effekt hält lange an, da sich keine Resistenzen bilden.

Die im Innenbereich verwendeten Produkte sind zudem noch mit Silberionen dotiert, so dass für die Wirksamkeit der Beschichtung nur sehr wenig Licht erforderlich ist. Der aktivierte Sauerstoff baut aber auch Geruchsmoleküle und Luftschadstoffe wie z.B. Stickoxide (NOx) und organischen Feinstaub wirksam ab und zersetzt organische Schmutzpartikel die mit der Oberfläche in Kontakt kommen. Zum Einsatz kommt die neue Technologie derzeit unter Anderem in vielen Arztpraxen, denn gerade Wartezimmer sind leider häufig wahre Brutstätten für Grippeviren aller Art.
 
 
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