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Griechenland's Pleite noch aufhaltbar?

Autor: CFDHandel | Erstellt am: 22.09.2011 | Gelesen: 177
Kategorie: Finanzen - Börse & Aktienmärkte | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Kann der Staat und der Euro gerettet werden?

Die Situation könnte komplizierter kaum sein - eine Währung und 17 Länder und Kulturen. Wer entscheidet über den Wert eines Landes und was beeinflusst die Finanzmärkte und damit widerum die Weltwirtschaft. Kann der Fall eines Staates alles zum Stillstand bringen? Die Meinungen sind gespalten und gehen oft in gegensätzliche Richtungen.

Griechenland macht sich zurecht Sorgen um seine Kreditfähigkeit. Die Telefonkonferenz am vergangenen Montag hat deutliche Resultate gefordert. Glaubt man Venizelos so geht es um „alles oder nichts".

Diese Woche ist kritisch für die griechische Wirtschaft. Das hochverschuldete Land, welches sich seit geschlagenen 20 Monaten in einer Wirtschaftkrise befindet, muss der EU und IWF deutlich und glaubhaft versichern, dass weitere Sparmassnahmen möglich sind. Diese Woche ist so wichtig, dass sogar Premierminister Papandreou seine Reise in die USA vertagt hat und, bereits auf dem Weg nach London, wieder in das eigene Land zurückgekehrt ist.

Wie die Sparmassnahmen genau erfolgen soll, ist nicht bekannt. Ein allgemeiner Euro-Sparplan soll hauptsächlich in reduzierten Ausgaben liegen, anstatt Staatseinnahmen zu erhöhen.

8 Milliarden gilt es zu finden. Sollte es dem Hellenenstaat nicht gelingen diese Summe zu stellen, dann ist das Land Pleite. Denn ohne diese Zahlung gibt es keine weiteren Hilfeleistungen für das Land und diese sollen bereits Anfang Oktober greifen.

Kann Griechenland die Zahlungen diesmal noch einhalten, so steht trotzallem für die Rating Agentur Fitch bereits fest, dass die Staatspleite nicht zu vermeiden ist. Damit ist die Agentur nicht die einzige Quelle mit schlechten Nachrichten, auch wenn die Auswirkungen einer Staatspleite unterschiedlich skizziert werden:
  • Fitch hält die Darstelllung des Zusammenbruches der Eurozone für viel zu dramatisch und sieht die Zukunft des Landes in der Euro-zone.
  • IFO Präsident Sinn vertritt eine gänzlich gegensätzliche Meinung zum Thema Griechenland und vorsieht den Ausstieg des Staates aus der Euro-zone

Als Konsequenz zu diesen und anderen negativen Nachrichten aus Italien und Spanien, verlieren die europäischen Banken nach und nach das Vertrauen der Industrie und damit Ihr Kapital.

Betrachtet man den Dax so verhält sich dieser doch erstaunlich stabil, bei 5.570 Zählern, und präsentiert die Hoffnung der Investoren auf neue positive Marktbewegungen in den kommenden Tagen. Ähnliches Verhalten legen ebenfalls der Euro und Gold an den Tag, mit 1,3700$ beziehungsweise 1.799$.
 
 
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