Goldankauf - bild pixelio.de
Immer öfter sieht man Menschen, die Schumck, Barren, Silber und Gold verkaufen. Was haben die Edelmetalle an sich?Hochwertiger
Schmuck aus Gold wird weltweit aus
Goldlegierungen angefertigt, mit einem Feingehalt von mindestens 750 oder mehr. Natürlich beeinflussen sowohl regionale als kulturelle Unterschiede den Wert. Zu Beobachten sind Unterschiede zwischen dem Nahen Osten und dem amerikanischen Kontinent. Im Vorderasien wird vor allem der sattgelbe
Goldschmuck von bis zu 22 Karat sehr geschätzt. In Amerika dominieren Schmuckstücke aus Goldlegierungen mit deutlich weniger Karat. Sehr begehrt ist deshalb eher Schmuck aus Ägypten, den Golfstaaten oder der Türkei. Aber auch der Schmuck aus Südostasien ist aufgrund des teilweise sehr reinen Feingoldes sehr begehrt und dadurch auch sehr bekannt. In vielen Kulturkreisen wird traditionell der Schmuck sehr hochwertig angefertigt. Die satteren Goldfarben aus den südlicheren Breitengraden haben oft eine bessere Schweißbeständigkeit und werden daher eher bevorzugt, als
Gold aus nördlicheren Gebieten.
Die Hochwertigkeit der Legierung wird in vielen Ländern unterschiedlich gehandhabt und Gold nicht immer gleich als Gold definiert. In der Schweiz ist selbst eine 375er Goldlegierung kein Gold und darf auch nicht als
Goldschmuck verkauft werden. In anderen Ländern ist Gold mit einem Anteil von 37,5% Gold zulässig, in anderen wiederum erst mit einem Anteil von 58,5% (Gold 585). Die eigentlich Bezeichnung für die Hochwertigkeit des Goldes, die Einheit Karat, leitet sich aus dem alten Bewertungssystem ab, und wird mit kt abgekürzt. Jedoch zeigt diese Einheit Unterschiede zu der Karateinheit für Edelsteine auf, die deshalb auch in ct abgekürzt wird. Der Anteil anderer Edelmetalle, wie Silber, Platin oder Rhodium wird daher bei der Stempelung nicht berücksichtigt.
Laura Assafi