Goldbarren, Goldmünzen und Goldschmuck
Gold wird seit Jahrhunderten und Jahrtausenden auf der ganzen Welt abgebaut. Heute kommt der Großteil des Goldes aus Russland, den USA, Australien und Südafrika, wo sich das größte Goldfeld der Erde befindet. Dieses Goldfeld nennt sich Witwatersrand Goldfeld und gibt pro Jahr mehrere zehntausend Tonnen Gold her. Ein paar der Bergwerke auf diesem Goldfeld sind bis zu 4000 Meter tief – weltweit gibt es keine tieferen Bergwerke.
Der Großteil des Goldes, das weltweit abgebaut wird, wird für
Goldbarren, Goldmünzen und
Goldschmuck verwendet. Aus diesem Grund kann man auch ganz genau sagen, wie viel Gold auf der Welt bereits abgebaut wurde – es sind an die 155 000 Tonnen reinstem Gold, die weltweit im Umlauf sind.
Einst war es üblich, den gesamten Wert der Währung eines Landes in Form von
Goldbarren und verschiedenen
Goldmünzen in der jeweiligen Zentralbank zu lagern. Diese Möglichkeit ist heute nicht mehr gegeben, da das Gold, das den Banken zur Verfügung steht, nicht mehr ausreicht, um die Währung abzusichern. Das Gold, das in den größten und einflussreichsten Banken der Welt gelagert wird, macht mittlerweile nur noch knappe 20 Prozent aus.
Der
Goldkurs sinkt und steigt ständig und wird von einflussreichen Investoren bewusst gelenkt. Wenn der
Goldkurs sinken soll, dann kaufen die großen Banken dieser Welt mehr Gold oder man kurbelt einfach die Goldproduktion an und bringt mehr Gold auf den Markt, was den Wert des Goldes automatisch sinken lässt.
Wird der Goldkurs manipuliert, kann man die Wirtschaft damit bewusst in eine Richtung steuern. Vor allem der Stand des Dollars hängt sehr eng mit dem aktuellen Goldkurs zusammen. Wenn der
Goldkurs bewusst niedrig gehalten wird, dann versucht man damit zum Beispiel den Dollar zu stabilisieren oder nach oben zu treiben.
Für viele sehr vermögende Menschen stellt Gold eine sehr stabile Wertanlage dar. Sie kaufen
Goldbarren oder auch
Goldmünzen und lagern diese in speziellen Safes einer Bank oder auch auf dem privaten Gelände.