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Gojibeeren kommen ursprünglich aus Südostasien. Die älteste Beschreibung von Pflanze und Frucht stammt aus China. Von dort aus hat sie sich im Laufe der Zeit bis nach Europa, Nordamerika, Nordafrika und Australien ausgebreitet. Heute ist sie weltweit zu finden.
Doch obwohl die Gojibeere in Asien schon seit Jahrtausenden als Frucht des Wohlbefindens gilt, hat man in Europa ihre Heilwirkung lange Zeit nicht erkannt. Statt dessen wuchs sie vergleichsweise unbeachtet als reine Zierpflanze in Gärten und Parks. Erst in letzter Zeit beginnt man auch in unseren Breiten, das ebenfalls unter dem Namen „Bocksdorn" bekannte Heilgewächs für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften zu schätzen.
Gojibeeren werden in Asien als „Geschenk der Natur" bezeichnet. Bei uns nennt man sie auch „Anti-Aging-Beere". Beides wahrscheinlich zu Recht, denn wissenschaftlichen Studien zu folge haben Gojibeeren starke antioxidative, also zellschützende Eigenschaften. In Asien werden Gojibeeren schon immer traditionell gegen hohen Blutdruck und Blutzucker eingesetzt. Auch als Mittel gegen Fieber und als Entzündungshemmer sind die Gojibeeren bekannt. Sie wirken außerdem gegen Arthritis, schützen die Haut und wirken sich günstig bei Leberproblemen aus.
Gojibeeren haben, im Vergleich zu anderen Heilpflanzen, einen ungemein hohen Anteil an gesundheitsfördernden Vitalstoffen. Sie enthalten sehr viel Vitamin B und C, insgesamt 21 Spurenelemente, 18 Aminosäuren sowie verschiedene Mineralstoffe und Eisen. Sie haben damit einen überaus günstigen Einfluss auf unser Immunsystem und unseren gesamten Organismus. Nebenbei fördern sie das Wohlbefinden und wirken äußerst förderlich auf unser inneres Gleichgewicht.
Um sie länger haltbar zu machen, werden die leuchtend roten Gojibeere meist getrocknet. Optisch sind sie dann vergleichbar mit roten Rosinen. Ihr Geschmack ist fruchtig herb und erinnert an eine Mischung aus Cranberry und Kirsche. Neben der Variante als Trockenfrucht wird die Gojibeere auch als Saft angeboten.
Vorsicht geboten ist allerdings bei
Gojibeeren unklarer Herkunft. In letzter Zeit tauchen immer mehr Berichte über Vergiftungserscheinungen nach dem Genuss von gojibeeren auf. dies liegt meist an übermäßig mit Pestiziden behandelten Früchten. Deshalb sollte man beim Kauf von Gojibeeren darauf achten, dass man Früchte aus Bioanbau kauft.