Glasfasern anders interepretiert
Vom 14. Oktober bis 6. November 2009 findet im Lichtforum der Firma Zumtobel in Dornbirn die Ausstellung "Displacer" des österreichischen Künstlers Friedrich Biedermann statt. In einer spannenden Installation setzt sich der Medienkünstler mit Glasfasertechnik auseinander. Zur Ausstellungseröffnung am 13.10.2009 wird nach einer Begrüßung durch den Zumtobel Marketing Communications Director, Herbert Resch, Professor Dr. Peter Weibel vom Zentrum für Kunst- und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe sprechen.
Biedermann kehrt mit seiner Installation „Displacer" die Funktion von Glasfaserkabeln ganz bewusst um. Er installiert Glasfasern nicht um Bilder zu erhalten, sondern im Gegenteil, er hateine Apparatur geschaffen, die ihrerseits in Räume eindringt, um dort Bilder zu verteilen. Damit nimmt er eine weitere Funktion dieses Materials auf, nämlich dessen Einsatz in der Verteilung digitaler Daten. Glasfaserkabel, zentrale Elemente gegenwärtiger globaler Datennetze, werden so zum Grundbestandteil einer Apparatur, die es dem Künstler erlaubt, eine höchst komplexe räumliche Situation zu erzeugen. Zumtobel hat die Installation mit den benötigten Licht-Generatoren / Optiken unterstützt und eine technisch beratende Funktion bei der Realisierung übernommen.
Das Lichtforum Dornbirn hat, mit dieser Ausstellung wieder einen attraktiven Diskurs zum Thema Licht und Gesellschaft angestoßen.
Ein Besuch der Ausstellung ist wochentags zwischen 9 – 17 Uhr nach Voranmeldung möglich.
www.friedrichbiedermann.com